"Anschluss" Österreichs - DER SPIEGEL
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Österreich und das Deutsche Reich "Ein Volk, ein Reich, ein Führer"

Hysterisch vor Begeisterung ließ sich Österreich 1938 von Ex-Landsmann Adolf Hitler "heim ins Deutsche Reich holen". Der Diktator stürzte die Alpenrepublik mit ins Unglück - und so sieht sie sich bis heute lieber als Opfer.
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Einmarsch in Österreich: Adolf Hitler wird am 14. März 1938 in Melk an der Donau von jungen Frauen begrüßt.

Foto: Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/Heinrich Hoffmann
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Kurt Schuschnigg: Porträt des österreichischen Bundeskanzlers der Jahre 1934-1938. Kurt Edler von Schuschnigg (1897-1977) wendete sich am Abend des 11. März 1938 in einer Radioansprache an die Bevölkerung, in der er sich mit den Worten "Gott beschütze Österreich" verabschiedete - am nächsten Tag überquerte die deutsche Wehrmacht die deutsch-österreichische Grenze und es kam zum Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich.

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Himmler und Heydrich: SS-Reichsführer Heinrich Himmler (l.) mit seinem Berater, dem Chef der Sicherheitspolizei Reinhard Heydrich in Wien kurz nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich im Jahr 1938

Foto: AP
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Demonstration der Macht: Eine Formation deutscher Polizisten marschiert am 12. März 1938 in die österreichische Stadt Imst ein - die Deutschen werden mit dem Hitlergruß willkommen geheißen

Foto: AP
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Einmarsch in Österreich: Die deutschen Truppen im März 1938

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Umjubelte Begrüßung: Als Adolf Hitler am 15. März 1938 triumphierend in Wien einzog, dröhnten die Motoren von Kampf- und Jagdflugzeugen zu dem Jubel der tausenden Österreicher, die in die Hauptstadt gekommen waren.

Foto: AP
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Feier auf dem Heldenplatz: Während einer Feier auf dem Heldenplatz in Wien am 15. März 1938 wird Adolf Hitler - der dort den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich verkündete - von der Sudetendeutschen Abordnung gegrüßt. Rechts von Hitler steht der Reichsstatthalter Dr. Arthur Seyß-Inquart.

Foto: AP
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Begeisterte Massen: Die unblutige Eroberung Österreichs durch Hitler wurde von den Wienern wild bejubelt - wie hier zu sehen, mussten Wiener Polizisten die vorwärts drängenden Massen am 15. März 1938 zurückhalten, als sich der Wagen Adolf Hitlers auf seiner Triumphfahrt näherte.

Foto: AP
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Hoher Besuch: Auf dem Wiener Heldenplatz stehen am 15. März 1938 anlässlich der Ansprache Adolf Hitlers (v.l.): Josef Bürckel (Reichskommissar für das angeschlossene Österreich), Wilhelm Frick (Reichsinnenminister) und Hans Heinrich Lammers (Chef der Reichskanzlei)

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Grenzen auf: Österreichische Zollbeamte entfernen am 14. März 1938 begeistert die Grenzschranke, die Österreich von Deutschland trennte.

Foto: AP
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Die Presse berichtet: Ankündigung der ersten Wochenschau nach dem Anschluss Österreichs - "Bavaria-Sonderschau: Österreich kehrt heim ins Reich". Aufnahme vom 17. März 1938 in Wien.

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Dollfuß-Karikatur: Diese Karikatur auf Engelbert Dollfuß - der die Unterstützung Italiens und der Westmächte zur Wahrung der Unabhängigkeit Österreichs gegenüber Deutschland suchte - erschien am 18. Juni 1933 in der politisch-satirischen Zeitschrift "Kladderadatsch". Unter der Zeichnung wurde kommentiert: "Und wenn du noch so doll den Fuß dagegen stemmst, glaub nicht, daß du die Zeit in ihrem Laufe hemmst!".

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Schuschnigg-Karikatur: "Die Brennessel" titelte am 22. März 1938 mit "Sie spielten falsch, Herr Schuschnigg!". Die Zeichnung von Hans Herbert Schweitzer (1901-1980) karikierte den Versuch des österreichischen Bundeskanzlers Kurt Schuschnigg, die von ihm zunächst teilweise mitgetragenen Anschlussbestrebungen durch eine Volksabtimmung zu unterlaufen.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?