Antarktis: Das Geheimnis der grünen Eisberge - DER SPIEGEL
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Grüne Eisberge Zauberhafter Schimmer

Immer wieder haben Schiffsbesatzungen in der Antarktis von grünen Eisbergen berichtet. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass das wohl kein Seemannsgarn war. Zerbröseltes Gestein ist für den Effekt mitverantwortlich.
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Ein Teil dieses antarktischen Eisbergs leuchtet grün. Man muss sehr genau hinschauen, um auf dem Bild von 1996 einen Wissenschaftler zu erkennen, der an der Erforschung des Phänomens arbeitet. Jahrelang hielt man organische Verbindungen aus dem Meerwasser für den Grund der Verfärbung - eine neue Theorie macht dafür nun gelöste Eisenverbindungen verantwortlich.

Foto: Collin Roesler
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Dieser Eisberg wurde im Februar 1985 im Weddell-Meer vor der antarktischen Küste beobachtet. Der neuen Theorie zufolge entstehen die grün scheinenden Bereiche ursprünglich an der Unterseite des Eises - und sind nur zu sehen, wenn ein Eisberg beim Tauen umkippt.

Foto: AGU/Journal of Geophysical Research: Oceans/Kipfstuhl et al 1992
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Ein teilweise umgekippter Eisberg ist wieder festgefroren. An seiner Unterseite ist Eis zu sehen, das aus Meerwasser entstanden ist - und nicht aus Schnee. Hier schimmert das Eis blau, aber auch grüne Farbtöne sind möglich.

Foto: Collin Roesler
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