Antarktis-Eis: Die schmelzende Pracht - DER SPIEGEL
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Antarktis-Eis Die schmelzende Pracht

Ein riesiges Stück des antarktischen Wilkins-Eisschelfs droht abzubrechen: Wie Bilder des europäischen Satelliten Envisat zeigen, geht ein Riss durch die Eisbrücke zu den benachbarten Inseln. Es sei nur noch eine Frage der Zeit, meinen Forscher, bis das Eisschelf ganz abbreche.
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Antarktis-Erwärmung: Besonders im Westteil der Antarktis konnten Wissenschaftler eine Erwärmung während der vergangenen 50 Jahre belegen: pro Dekade im Schnitt um 0,17 Grad Celsius.

Foto: NASA / E.J. Steig
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Antarktis-Erwärmung 1957 bis 2006: Die Erwärmung zeigte sich auf dem gesamten Kontinent.

Foto: E. Steig
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Antarktis-Erwärmung 1969 bis 2000: Im Osten der Antarktis gab es in den siebziger Jahren eine Abkühlung. Im Schnitt jedoch seien die Temperaturen auch im Ostteil gestiegen.

Foto: E. Steig
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Eisschild der Antarktis: Die schmelzenden Berge bremsen die globale Erwärmung - Forscher sind verblüfft. Ursache sind feine Eisenpartikel im Eis. Sie lassen Algen blühen, die Treibhausgas aus der Luft filtern.

Foto: DPA
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Eisberg in der Nähe der australischen Mawson-Forschungsstation: Forscher haben Daten über die Historie der Antarktis-Gletscher seit der jüngsten Eiszeit vorgelegt - und sie haben keine guten Nachrichten (zum Artikel).

Foto: AFP
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Abbruch: Im vergangenen Oktober hat sich ein gewaltiger Eisberg von der Zunge des antarktischen Pine-Island-Gletschers losgerissen (oben rechts). Er hatte eine Fläche von 24 mal 30 Kilometern.

Foto: ESA
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Zerbröselnde Pracht: Das Satellitenbild vom Januar 2005 zeigt den Eisberg B-15A, den damals weltweit größten seiner Art, kurz vor der Kollision mit der Drygalski-Eiszunge (oben). Der Eisberg B-15 hatte sich im März 2000 vom Ross-Eisschelf gelöst und war später in mehrere Teile zerbrochen.

Foto: AFP / NASA
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Zwergwale vor Eisbergen im südlichen Ozean: Insbesondere in der Westantarktis sind in den vergangenen Jahren mehrere Eisschelfs auf spektakuläre Art kollabiert, wie etwa das Larsen-B-Schelf im Februar 2002.

Foto: AFP
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Pinguine auf einem treibenden Eisberg: Das Tauwetter in der Antarktis macht auch den dort lebenden Tieren zu schaffen.

Foto: AFP
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Blauer Eisberg im australischen Antarktis-Territorium: Wissenschaftler befürchten, dass die rapide Gletscherschmelze in der Antarktis den Anstieg der Meeresspiegel gefährlich beschleunigen könnte.

Foto: AFP
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Großer Eisberg beim Abbrechen von der Knox-Küste: Steigende Wassertemperaturen lassen die Eisschelfs kollabieren. Das gilt als mögliche Ursache der erhöhten Fließgeschwindigkeit der im Inland liegenden Gletscher.

Foto: REUTERS
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Risse: Der Abriss des Eisbergs von der Knox-Küste hat tiefe Gletscherspalten hinterlassen.

Foto: REUTERS
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Tafeleisberge im Vincennes Bay im australischen Antarktis-Territorium: Die genauen Gründe für die Gletscherschmelze im eisigen Süden sind derzeit noch Gegenstand der Forschung.

Foto: REUTERS
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Eisberg B-15A: Der Gigant ist ein Bruchstück des Eisbergs B-15 und besaß anfangs mit 122 mal 27 Kilometern in etwa die Fläche Luxemburgs.

Foto: AFP
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Treibende Gefahrenquelle: Im November schlug die Regierung Neuseelands Alarm, als rund hundert Eisberge nur 260 Kilometer von der neuseeländischen Küste entfernt gesichtet wurden.

Foto: AP / NZDF
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Pinguine vor einem auf Grund gelaufenem Eisberg im australischen Antarktis-Territorium

Foto: REUTERS
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