Antarktis: Reise zum Südpol - DER SPIEGEL
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Abenteuer Antarctica Sturm am Mount Vinson

Das Freizeitangebot in der Antarktis ist begrenzt, der Fotograf Michael Martin macht das Beste daraus: Zunächst zieht er mit einem Meteoritenforscher los, um Spuren aus dem All zu finden - dann steigt er in ein Flugzeug, das bei Nebel eine der abenteuerlichsten Landebahnen der Erde ansteuert.
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Der Union Glacier liegt in der Westantarktis am 79. Breitengrad und ist bis zu zwölf Kilometer breit.

Foto: Michael Martin
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Das amerikanische Unternehmen ALE betreibt in den Sommermonaten auf dem Union Gletscher ein Camp, das mehrmals im Monat mit russischen Iljuschin-Maschinen vom chilenischen Punta Arenas angeflogen wird.

Foto: Michael Martin
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Der kalifornische Astronom Landon sucht dort mit einem Metalldetektor nach Meteoriten. Plötzlich piept das Gerät, und er beginnt im Eis zu graben und zu kratzen, bis er in zehn Zentimeter Tiefe einen kleinen Meteoriten entdeckt.

Foto: Michael Martin
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Dieser wird vermessen, fotografiert, in seiner Position bestimmt und dann im Eis zurückgelassen. Im anderen Fall wäre eine aufwendige bürokratische Prozedur erforderlich.

Foto: Michael Martin
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Landons Freude ist groß, als er in unmittelbarer Nähe einen zweiten Meteoriten im Eis entdeckt.

Foto: Michael Martin
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Der Mount Vinson ist mit 4892 Metern der höchste Berg der Antarktis und gehört damit zu den Seven Summits, den sieben höchsten Bergen der Kontinente.

Foto: Michael Martin
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Im mächtigen Mount-Vinson-Massiv hängen beim Anflug noch die Wolken, nur der Gipfelaufbau ist bereits wolkenfrei.

Foto: Michael Martin
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Kurz vor dem Aufsetzen überfliegt die Twin Otter tiefe Gletscherspalten, die erst kurz vor der nur 220 Meter langen und stark ansteigenden Landebahn enden.

Foto: Michael Martin
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Eine Landung auf dem ansteigendem Gletscher scheint angesichts des über dem Eis liegenden Nebels riskant, doch die kanadische Pilotin Monica möchte die im Basislager seit Tagen wartenden Bergsteiger endlich ausfliegen.

Foto: Michael Martin
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Das Flugzeug kommt sicher neben dem Basislager zum Stehen und wird sofort von den wartenden Bergsteigern umringt.

Foto: Michael Martin
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Die Landebahn wird flankiert von einem stark zerklüfteten Gletscherbruch.

Foto: Michael Martin
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Die Pilotin Monica gewährt Michael Martin eine Stunde Fotozeit. Sie hat viel Erfahrung mit den extremen Wetterbedingungen der Arktis und Antarktis.

Foto: Michael Martin
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Dann brechen erste Sonnenstrahlen durch die Wolken und tauchen die vergletscherten Berge in ein besonderes Licht.

Foto: Michael Martin
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Basislager des Mount Vinson: Hier treffen sich Bergsteiger aus aller Welt. Die meisten wollen sich den Traum erfüllen, alle höchsten Gipfel der sieben Kontinente zu besteigen.

Foto: Michael Martin
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Für den Fotografen Michael Martin bieten die Eis- und Schneemassen über dem Basislager eindrucksvolle Motive.

Foto: Michael Martin
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