Antarktis: Seen unter ewigem Eis - DER SPIEGEL
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Antarktis Seen unter ewigem Eis

Tief unter dem Eis der Antarktis haben Forscher mehr als hundert Seen ausgemacht, deren Wasserspiegel stark schwankt. Sie tauschen auf geheimnisvolle Weise Wasser aus, auch wenn sie zum Teil Hunderte Kilometer voneinander entfernt sind.
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Versteckt in der Tiefe: Insgesamt 124 aktive Wasserreservoirs haben US-Forscher unter dem Eispanzer der Antarktis gefunden. Orangefarbene und rote Punkte stehen für die größeren Exemplare, grüne und blaue Punkte stehen für kleinere aktive Seen. Mit Lila sind inaktive Seen markiert, die bereits bekannt waren. Ihr Wasserspiegel ändert sich nicht.

Foto: Ben Smith, University of Washing
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Deutscher Forschungseisbrecher "Polarstern" in der Antarktis (im Jahr 2004): Rund 90 Prozent des Eises der Erde finden sich auf dem Südkontinent.

Foto: A9999 Db Alfred-Wegener-Institut/ dpa/dpaweb
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Antarktischer Eisberg "B-15A" (im Jahr 2004): Regelmäßig brechen riesige Tafeleisberge vom antarktischen Schelfeis ab. Es dauert mehrere Jahre, bis sie geschmolzen sind.

Foto: JOSH LANDIS/ AFP
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Expedition nahe der norwegischen Antarktis-Station "Troll" (im Februar 2009, u.a. mit britischem Umweltminister Hilary Benn im gelben Annorak): Die Eismassen hier sind zum Teil mehr als vier Kilometer dick.

Foto: Charles J. Hanley/ AP
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Zerbrechendes Wilkins-Schelfeis (im April 2009): Wasserflüsse unter dem Eis könnten für einen schnelleren Abfluss der weißen Massen ins Meer sorgen. Auch aktive unterirdische Seen sind in manchen Fällen Schuld an einem beschleunigten Abfließen.

Foto: AFP
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Pinguin an der deutschen Antarktis-Station "Neumayer III": Würde das Eis der Antarktis komplett abschmelzen, dann läge der Meeresspiegel weltweit um mehr als 60 Meter höher.

Foto:

A9999 Hans-Christian Wöste/ dpa

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Antarktisforscher (David Vaughan, im Februar 2009): Im Südsommer sind mehrere tausend Wissenschaftler vor Ort, um Veränderungen des Südkontinents zu studieren.

Foto: STAFF/ REUTERS
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