Antarktis-Tiefsee: Asseln, Krebse, Schwämme - DER SPIEGEL
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Antarktis-Tiefsee Asseln, Krebse, Schwämme

Sie erwarteten eiskalte Ödnis und fanden verblüffende Vielfalt: In der antarktischen Tiefsee fanden deutsche Forscher Hunderte unbekannte Arten. Sie glauben gar, auf eine Wiege des Lebens gestoßen zu sein - die bis in den Nordatlantik hinein wirkt.
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Meerassel Ceratoserolis: Von 674 Arten, welche die Forscher aus der Tiefe hervorholten, waren 585 bislang nicht bekannt. , schreiben die Zoologen in "Nature"

Foto: Wiebke Brökeland / DZMB
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Forschungsschiff "Polarstern": In drei Expeditionen von 2002 bis 2005 fuhren die Forscher vor der antarktischen Küste ...

Foto: A. Brandt
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... durch die Weddell-, Scotia- und Bellinghausen-See um die antarktische Halbinsel herum. Die Punkte zeigen Positionen, an denen bei den drei unterschiedlichen Fahrten Proben entnommen worden sind

Foto: Nature / Brandt
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Lichtloses Leben: Dieser Cylindrarcturus sah nie einen Lichtstrahl. In die Tiefsee - also ab etwa 800 Metern - dringt absolut kein Licht mehr

Foto: Wiebke Brökeland / DZMB
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Exotisches Schalentier: Dieser männliche Munna ging den Forschern um Angelika Brandt ins Netz. Sie waren überascht von der Vielfalt des Ökosystems vor der Antarktis - und seiner möglichen Bedeutung für andere Meere

Foto: Wiebke Brökeland / DZMB
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Glasschwamm: Sogar fleischfressende Schwamm-Arten fanden die Zoologen an Boden des antarktischen Meeres

Foto: Armin Rose / DZMB
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Lanzenseeigel (Ctenocidaris): Im Deutschen Zentrum für Marine Biodiversitätsforschung in Wilhelmshaven werden die Funde aus der eisigen Tiefe gesammelt

Foto: Armin Rose / DZMB
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