Antarktis Unbekanntes Leben aus dem Eismeer
Winziger Unbekannter: Das kalte Wasser im Ozean um die Antarktis ist reich an Nährstoffen und Leben. Die "Polarstern"-Expedition fand auch viele bislang unbekannte Arten im Larsen-Gebiet, etwa diesen nur 25 Millimeter langen Gliederfüßer. Er gehört zu den Krebstieren (Crustacea) und ergänzt deren rund 40.000 bekannten Spezies um eine weitere
Großer Brocken: Dieser Vertreter der Crustacea ist beinahe zehn Zentimeter lang und gehört zum Genus Eusirus. Das Tier ging den Forschern des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts (AWI) vor der antarktischen Halbinsel in eine Schwimmfalle
Eier-Träger: Diese neu entdeckte Asselspinne ist entfernt mit den Spinnen verwandt, die auf Land leben. Im Meer alleine jedoch zählt die Familie der Asselspinnen (Pycnogonida) aber schon 1000 Mitglieder. Typisch für sie ist, dass die Männchen - wie hier - die Eier in Paketen bei sich tragen
Kringel um die Ärmchen: Dieser Seestern ging den Awi-Forschern im Larsen-Gebiet ins Netz. Um welche Art es sich bei dem Tier handelt, ist unklar. Es konnte bislang nicht identifiziert werden. Genau das ist Sinn der Aktion "Census of Antarctic Marine Life", einer Art Volkszählung im Meer um den Südkontinent, an der die "Polarstern" sich beteiligte
Täuschender Name: Entenmuscheln sind gar keine Muscheln, sondern Krebstiere. Doch sie sitzen auf Felsen und filtern das Wasser. Diese Exemplare erschienen den AWI-Forschern als geradezu "gigantisch"
Nicht neu, trotzdem schön: Ein antarktischer Oktopus (Paraledone turqueti) - auch er geriet den Bremerhavener Forscher an Bord der "Polarstern" vor die Linse. Seine Art ist Meeresbiologen jedoch bereits bekannt