Antikythera-Mechanismus - DER SPIEGEL
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Antikythera-Mechanismus Das Rechenwunder aus der Antike

Cicero berichtete einst von mechanischen Planetarien, die von Archimedes stammen sollen. Eine neue Studie macht dies plausibel: Der antike Analogcomputer von Antikythera ist älter als gedacht und könnte durchaus auf Ideen von Archimedes basieren.
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Mechanismus von Antikythera: Die Zahnradapparatur ist über 2000 Jahr alt. Lange war unklar, wozu sie verwendet worden war.

Foto: epa ANA Cardiff University/ picture-alliance/ dpa
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Insgesamt 82 Fragmente des Mechanismus gibt es, drei davon sind öffentlich zu sehen in der Bronzesammlung des Archäologischen Nationalmuseums in Athen. Nun haben Forscher das Alter des Antikcomputers neu bestimmt. Der Mechanismus könnte schon 205 vor Christus gebaut worden sein - 50 bis 100 Jahre früher als bislang angenommen.

Foto: AFP/ ANTIKYTHERA MECHANISM RESEARCH PROJECT
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Rekonstruierter Antikythera-Mechanismus: Fundamentale Dinge sind noch immer ungeklärt. Etwa ob das Gerät auch eine Anzeige für die Planeten hatte. War das komplizierte Räderwerk ein Repräsentationsobjekt, eine Lernhilfe, ein religiöser Rechenschieber oder eine Orientierungshilfe auf See?

Foto: LOSMI CHOBI/ AP
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Neuer Tauchgang: Im Herbst 2014 untersuchten Wissenschaftler das in 55 Metern Tiefe liegende Wrack.

Foto: AP/ ARGO/ The Greek Culture Ministry
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Nahaufnahme der wohl ersten Rechenmaschine der Menschheit: Die neue Altersbestimmung passt zur Hypothese, dass Archimedes wichtige Vorarbeiten dazu geleistet haben könnte. Das griechische Genie starb im Jahr 212 vor Christus zum Ende der Belagerung von Syrakus.

Foto: THANASSIS STAVRAKIS/ ASSOCIATED PRESS
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