"Antisocial Network" Max und Moritz im Spionage-Van
Das Prinzip der neuen ProSieben-Show "Antisocial Network" ist schnell erklärt: Simon Gosejohann (vorne) und sein Bruder Thilo (hinten) erhalten die Zugangsdaten zu einem Facebook-Account eines Freiwilligen und dürfen damit eine Woche lang Schabernack treiben.
10.000 Euro bekommt der Proband dafür, dass er den beiden Lausbuben seinen Account und sein Mobiltelefon vermietet.
Im Gegenzug macht er sich zur Marionette der Gosejohanns, die ihren Freiwilligen aus einem vollgepackten Spionage-Van heraus fernsteuern.
"Muss er jetzt vortanzen? Vor allen? Welch Grauen!": Damit das Ganze nicht zu offensichtlich langweilig gerät, spielen die Moderatoren zusätzlich vor, wie schlimm das alles ist.
Ein Motto der Sendung lautet: "Schlimm, wenn sich jemand blamiert. Noch schlimmer, wenn man am Bildschirm dabei zugucken muss."
Ob es schlimm ist, jemandem zuzugucken, der am Bildschirm dabei zuguckt, wie einer sich blamiert, sei dahingestellt. Langweilig ist es allemal.