Anything Grows: Buch über Bärte - DER SPIEGEL
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Buch über Bärte Haare im Gesicht

Terroristen und Zuhälter tragen ihn, aber auch Banker und Hipster: Vom Siegeszug des Bartes erzählt der Band "Anything Grows". Sind Bartträger nun Rebellen oder doch nur Medienmenschen? Und wer hat die größten Chancen bei Frauen?
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Junger Mann trägt Bart: Jörg Scheller und Alexander Schwinghammer haben den Essayband "Anything Grows" herausgegeben und hinterfragen den Sinn des Gesichtshaares.

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Models auf der Buenos Aires Fashion Week: Der Vollbart ist als ästhetisches Männermerkmal unserer Zeit mehr als etabliert.

Foto: © Marcos Brindicci / Reuters/ REUTERS
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Die US-Band Fleet Foxes: Der Bart kann nie so langweilig und inhaltsleer werden wie der Hipster.

Foto: DPA/ Autumn De Wilde
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Wenn sich Identitäts- und Individualitätswünsche massenhaft auf dasselbe Accessoire berufen, wird aus der Avantgarde schnöde Mode. Pech gehabt, Hipster, du bist jetzt wie Kai Diekmann.

Foto: Jens Kalaene/ picture alliance / dpa
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Linda und Paul McCartney im Jahr 1971: Der milieuübergreifende Vollbartboom der Gegenwart gehört zum Revival von Gesichtsbehaarungen aller Art, das seit den Neunzigerjahren in Gang ist und in seiner postmodernen Ausprägung quasi jedes Fazialdesign gelten lässt.

Foto: ASSOCIATED PRESS
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Der zweifingerbreite Bewuchs unter der Nase, wie ihn Charlie Chaplin trug, ist tabu.

Foto: UPI / dpa / picture alliance
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Und das liegt an ihm.

Foto: picture alliance / dpa
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Kaiser Wilhelm II.: Er trug seinen Bart nach außen und in die Höhe gezwirbelt.

Foto: dpa / picture alliance / dpa
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Auf der Fashion Week in Berlin: Auch hier ist Kaiser Wilhelm II. irgendwie präsent.

Foto: Markus Schreiber/ ASSOCIATED PRESS
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US-Marshall Wyatt Earp im Jahr 1881: Damals schon Trendsetter

Foto: AP
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Joaquin Phoenix: Mit Brille und Bart führte der Schauspieler seine Fans als Rapper in die Irre.

Foto: Matt Sayles/ AP
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Antonio Banderas: Der, dem es sprießt, erinnert nach dem Gesetz des Vorurteils immer auch an Terroristen, Schurken und Zuhälter, heißt es im Essayband.

Foto: ANDREA COMAS/ REUTERS
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Als semiotische Konstante trat der Bart zuletzt mit der Sängerin Conchita Wurst ins Rampenlicht.

Foto: YVES HERMAN/ REUTERS
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Der falsche Bart: Gesehen auf der China Fashion Week in Peking

Foto: © Jason Lee / Reuters/ REUTERS
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Man lernt, dass die "Top-Schnäuzer" der deutschen Wirtschaft - Dieter Zetsche (hier im Bild), Wendelin Wiedeking, Wolfgang Reitzle - in ihrem Bekenntnis zum Wuchs die Magnaten und Industriekapitäne vergangener Jahrhunderte zumindest ansatzweise imitieren.

Foto: Ian Langsdon/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?