Apa Sherpa Der 21fache Gipfelstürmer
Höhenbergsteiger Apa Sherpa bei einem Aufruf für mehr Klimaschutz: Niemand stand häufiger auf dem Gipfel des Mount Everest als er.
Im Jahr 2013 zog immerhin ein anderer Nepalese mit ihm gleich: Phurba Tashi konnte seine 21. Besteigung des höchsten Berges der Erde feiern.
Apa Sherpa setzte sich immer für mehr Klimaschutz und gegen die Umweltverschmutzung am Berg ein.
Zelte im Basislager auf etwa 5300 Metern Höhe: Im Jahr 1990 war Sherpa erstmals auf dem Gipfel.
Bergsteiger am Everest im Frühjahr 2013: In der Jubiläumssaion erreichten mehr als 500 Menschen den Gipfel.
Schlüsselstelle Hillary Step: Hier entstehen jedes Jahr Staus, weil immer nur ein Kletterer gleichzeitig aufsteigen kann.
Extrembergsteiger Rob Hall (rechts): Der Neuseeländer wurde zum besten Freund von Apa Sherpa - im Katastrophenjahr 1996 kam er ums Leben.
Apa Sherpa auf dem "Great Himalayan Trail": 2012 brach er zu einer Nepal-Trekkingtour auf, auf der er in 120 Tagen 2000 Kilometer zurücklegte.
Ein falscher Schritt kann tödlich sein: Bergsteiger kurz hinter dem berühmten Hillary Step.
Gipfel der Eitelkeiten: Berühmt wurden andere am Mount Everest, doch in seinem Heimatland ist Apa Sherpa ein Idol.
Von einem Ziel für Profibergsteiger hat sich der Mount Everest zu einer Herausforderung für jedermann gewandelt - wer das nötige Kleingeld aufbringt, kann sich auch ohne große Bergerfahrung am höchsten Berg der Erde versuchen.
Noch immer jagen die Menschen nach Rekorden und Superlativen im Himalaja - hier ist die Japanerin Tamae Watanabe zu sehen, die 2012 als älteste Frau mit 73 Jahren die Besteigung schaffte.
Bergsteiger mit Sauerstoffflaschen: Ohne die Hilfe der einheimischen Sherpa, die Fixseile verlegen und die Route absichern, würden erheblich weniger Ausländer bis ganz nach oben gelangen.
Schneesturm im Hochlager: Noch immer ist der Everest unberechenbar, fast jedes Jahr kommt es hier zu Todesfällen.
Stolzer Riese: Der 8850 Meter hohe Berg wurde vor 60 Jahren erstmals bestiegen.
Apa Sherpa (zweiter von links) nach Beendigung seines "Great Himalaya Trail".
Stau beim Aufstieg: Der Massenandrang sorgt dafür, dass an Tagen mit gutem Wetter enorm viele Kletterer gleichzeitig zum Gipfel aufbrechen.