Nixons Trauerrede "Sie werden von einer Mutter Erde betrauert werden"
"Buzz" Aldrin auf dem Mond: Er war der zweite Mann auf dem Mond, der Astronaut Edwin E. "Buzz" Aldrin, Jr. von der "Apollo 11"-Mission. Er wurde von seinem Mitastronauten, dem erstem Mann auf dem Mond, Neil Armstrong am 21. Juli 1969 fotografiert.
"Apollo 11"-Crew: Neil Armstrong (r.), Buzz Aldrin (M.) und Michael Collins am 16. Juli 1969 in der Cape Canaveral Air Force Station kurz vor dem Start der Mission "Apollo 11" zum Mond. Niemand konnte sich sicher sein, dass die drei Astronauten sicher heimkehren würden.
Buzz Aldrin bei der Mondlandefähre: Die Landung der Apollo-11-Mission am 20. Juli 1969 war die erste bemannte Mondlandung in der Geschichte der Raumfahrt.
Crew von Apollo 11: Nachdem Neil Armstrong, Michael Collins und Buzz Aldrin auf die Erde zurückgekehrt waren, wurden sie wie Helden gefeiert. Doch es gab auch einen Plan, was zu tun gewesen wäre, wenn etwas schief gegegangen und die Astronauten im All gestorben wären.
Richard Nixon: Die Mondlandung am 20. Juli 1969 war wahrscheinlich der Höhepunkt seiner ansonsten nicht durch große Erfolge gekennzeichneten Präsidentschaft. Aber Nixon war auch auf ein Scheitern der Mission vorbereitet - eine Trauerrede für den Todesfall der Astronauten war bereits geschrieben.
Mission auf dem Mond: US-Vizepräsident Spiro Agnew und der nicht mehr amtierende Präsident Lyndon B. Johnson verfolgen am 16. Juli 1969 vom Kennedy Space Center aus den Start der Apollo 11. Eine Landung auf dem Mond hatte schon Johnson während seiner Präsidentschaft angestrebt, sie erfolgte dann aber erst unter Richard Nixon.
Nixons Planer: Der Präsidenten-Berater H. R. Haldeman spricht auf einer Pressekonferenz 1973. Er hatte mit Peter Flanigan, einem anderen Berater Richard Nixons, 1969 einen genauen Plan festgelegt, was im Falle eines Unglücks bei der Apollo-11-Mission zu tun gewesen wäre.
Die Astronauten der Apollo 1: Sie hatten nicht so viel Glück wie ihre Kollegen Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins. Virgil (Gus) Grissom, Edward H. White und Roger B. Chaffee, hier beim Astronautentraining in Florida, kamen bei einem Brand ihrer Testkapsel am 27. Januar 1967 ums Leben. Der Originalname ihrer Mission war AS-204 und wurde erst im Nachhinein auf Wunsch der Witwen in Apollo 1 umbenannt.
Start der Challenger: Am 28. Januar 1986 startete die Challenger vom Kennedy Space Center in Florida ins All. Nur 73 Sekunden später explodierte das Raumschiff vor den Augen der geschockten Zuschauer. Alle sieben Astronauten an Bord waren sofort tot.
Explosion am Himmel: Der Start der Columbia-Raumfähre im Januar 2003 war ohne Probleme verlaufen. Als sie nach 16 Tagen im All wieder landen sollte, explodierte sie jedoch über Texas. Alle sieben Besatzungsmitglieder starben. Teile der Columbia wurden im gesamten Ostteil des US-Bundesstaates gefunden.
Michael Gerson: Der Ghostwriter schrieb 2003 George W. Bushs Rede zum Columbia-Unglück. Inzwischen arbeitet er als Journalist für die "Washington Post".
Auf alles Vorbereitet: Für Nixons Reden war sein Assistent William Safire zuständig. für die Apollo-11-Mission schrieb er sowohl eine Lobrede, als auch eine Trauerrede für die Astronauten.
Peggy Noonan: Die "Wall Street Journal"-Kolumnistin arbeitete vor ihrer Karriere als Journalistin als Redenschreiberin für Ronald Reagan. Nachdem am 28. Januar 1986 die "Challenger" explodiert war, verfasste sie eine bewegende Ansprache für den Präsidenten.