Drahtlose Headsets im Test Apples AirPods und die Konkurrenz
Apple AirPods: Die neuen Apple-Kopfhörer funktionieren komplett kabellos, kosten 179 Euro und sollten ursprünglich schon im Oktober in den Handel kommen.
Vom Design unterscheiden sich die AirPods nicht von den kabelgebundenen EarPods, die jedem iPhone beiliegen. Nur haben sie eben kein Kabel. Das mitgelieferte Case wird per Lightning-Buchse mit Strom versorgt.
Das Case dient als schützende Transportbox und Ladestation zugleich. Ihr Akku soll die AirPods für bis zu 24 Stunden Laufzeit aufladen können.
Wo bei normalen Headsets das Kabel den Kopfhörer verlässt, befindet sich bei den AirPods ein Mikrofon.
Die AirPods mit einem iPhone zu verbinden ist viel einfacher als bei anderen Bluetooth-Headsets. Man legt sie einfach neben das Handy und öffnet das Case und klickt in der daraufhin erscheinenden Dialogbox auf "Verbinden".
Prinzipiell koppeln sich die AirPods mit jedem Gerät, auf dem der Apple-Account des Nutzers eingerichtet ist. Auf fremden Geräten erscheint eine Warnmeldung.
Im Vergleich mit den Konkurrenzprodukten von Motorola (links) und Bragi (rechts) ist das Case der AirPods deutlich kleiner.
Vom Prinzip sind sich die Transportbehälter ähnlich: Sie alle dienen als Schutz und mobiles Ladegerät zugleich.
Ebenso unterschiedlich wie die Cases sehen auch die Headsets aus.
Das Case von Bragi soll The Dash unterwegs bis zu fünf Mal aufladen können. Die Außenhülle besteht aus Metall, ist sehr robust, aber auch sehr schwer.
The Dash zeigen mit mehrfarbigen LEDs ihren jeweiligen Betriebs- und Ladezustand an. Ein helles Blau signalisiert einen voll aufgeladenen Akku. Grün steht für einen guten Ladezustand. Bei Rot muss man sie aufladen.
The Dash werden von Magneten in ihrer Ladeschale gehalten. Kontaktereihen ermöglichen das Aufladen und eine Datenverbindung zum PC.
Um The Dash benutzen zu können, braucht man in jedem Fall die zugehörige App, die es für Android und iOS gibt.
Die Auswertung der von The Dash gemessenen Fitnessdaten ist noch ausgesprochen rudimentär.
Die VerveOnes+ von Motorola funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip wie The Dash, nur ohne Fitness-Sensoren. Genau wie The Dash werden auch diese Kopfhörer über Kontakte in der Ladeschale geladen. Statt durch Magneten werden sie allerdings mechanisch arretiert.
Auch zu den VerveOnes+ gibt es eine App, die man unbedingt benötigt, um das Headset voll nutzen zu können.