Apple: Der Konzern und sein Guru - DER SPIEGEL
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Apple Der Konzern und sein Guru

Er hat Apple gegründet, gerettet, zum Kult-Konzern aufgebaut - nun gibt Steve Jobs seinen Posten als Konzernchef ab. Der schwerkranke Firmengründer, erst 56 Jahre alt, zieht sich in den Aufsichtsrat zurück. Sein Nachfolger steht schon fest, aber die Börse ist nicht überzeugt.
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Apple-Chef Steve Jobs (bei der Präsentation des iPad 2 im März 2011): Der Gründer und Guru des Apfel-Konzerns tritt von seinem Chefposten zurück - aus gesundheitlichen Gründen.

Foto: BECK DIEFENBACH/ REUTERS
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iPad 2: Das Prinzip des Tablet-Rechners hat Apple nicht erfunden - doch Jobs' Akribie und Perfektionismus haben dann doch die ersten Tablets hervorgebracht, die tatsächlich jemand benutzen wollte. Der Design-Fanatismus des Unternehmensgründers gilt als zentraler Erfolgsfaktor.

Foto: Monica M. Davey/ dpa
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Der Nachfolger: Tim Cook wird Jobs' Aufgaben auf dem Chefsessel des Konzerns übernehmen. Cook ist weniger ein Kreativer als ein Macher - er ist unter anderem dafür verantwortlich, Zulieferer und Konstruktion der Apple-Produkte zu organisieren. Sein Verhandlungsgeschick gilt als maßgeblich für die enormen Gewinnmargen, die Apple heute erzielt.

Foto: JUSTIN SULLIVAN/ AFP
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Damals, in den Siebzigern: Wenn Steve Jobs und Steve Wozniak mit den Hackern des Homebrew Computer Club im Silicon Valley herumhingen, trugen sie keine Krawatten - verkauften dafür aber zunächst Blue Boxes, mit denen man kostenlos - und illegal - telefonieren konnte.

Foto: Anonymous/ AP
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Steve Jobs (links) und Steve Wozniak (rechts) mit dem damaligen Apple-Chef John Sculley im Frühjahr 1984: Der ehemalige Chef des Limonadenherstellers Pepsico löste Jobs damals als CEO des Unternehmens ab - auf dessen Einladung. Später sorgte Sculley mit dafür, dass Jobs aus dem Unternehmen flog.

Foto: Sal Veder / AP
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Jobs und der Macintosh (1984): Mit dem Mac gelang Apple der Sprung in eine IT-Welt, die etwa Microsoft erst viele Jahre später betreten sollte - die der grafischen Benutzeroberflächen. Jobs' Versuch, dasselbe bereits ein Jahr früher mit dem Lisa zu erreichen, war ein wirtschaftliches Desaster.

Foto: Paul Sakuma/ AP
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Jobs mit einem iMac (1998): Nach seiner Rückkehr drehte er das Unternehmen, kündigte Lizenzverträge mit anderen Herstellern und setzte Ästhetik als zentrales Kriterium oben auf die Apple-Agenda. Der iMac gilt heute als Wendepunkt - Apple wandelte sich zum Livestyle-Unternehmen.

Foto: AP/ Apple
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Jobs bei der Worldwide Developers Conference im Juni 2011: Der Auftritt bei der Entwicklerkonferenz war im Vergleich zu früheren Jobs-Shows schon sehr reduziert - es könnte sein letzter gewesen sein.

Foto: Marcio Jose Sanchez/ AP
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Abschied: "Ich habe immer gesagt, dass wenn jemals der Tag kommen sollte, an dem ich nicht länger meine Aufgaben und Erwartungen als Apple-Chef erfüllen kann, ich der Erste wäre, der das mitteilt. Leider ist dieser Tag gekommen." (Steve Jobs, 24.08.2011)

Foto: ROBERT GALBRAITH/ REUTERS
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iPhone 4: Jobs zeigte sein Werk im Juni 2010 auch dem russischen Präsidenten Dmitrij Medwedew - und der zeigte sich "inspiriert", wie er später vor Journalisten sagte.

Foto: RIA Novosti / REUTERS
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