Apple iPad Pro im Test - DER SPIEGEL
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Schnell wie ein Notebook Apples neues iPad Pro im Test

Mit dem neuen iPad Pro macht Apple seinen eigenen Notebooks Konkurrenz. Wir haben das Profi-Tablet in der 12,9-Zoll-Version getestet - und einige Überraschungen erlebt.
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Das veränderte Design fällt sofort auf: Links steht das alte iPad Pro 12.9, rechts das neue Modell, mit deutlich schmalerem Rahmen.

Foto: Matthias Kremp
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Mit der neuen Größe geht auch eine Gewichtsreduzierung einher. Das neue Modell (rechts) ist rund 70 Gramm leichter als sein Vorgänger.

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Dadurch liegt das neue iPad Pro etwas besser in der Hand als das Vorgängermodell. Auf Dauer möchte man es dann aber doch lieber hinlegen oder aufstellen.

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Das neue Design bedeutet aber auch, dass altes Zubehör nicht mehr passt. Auch wer schon ein altes iPad Pro besitzt, muss alles neu kaufen. Da gilt auch für die Tastaturhülle Smart Keyboard Folio, die allein mit 219 Euro in der Preisliste auftaucht.

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Ohnehin wurden die drei Kontakte für den sogenannten Smart Connector, über den Zubehör mit dem iPad Pro verbunden wird, auf die Rückseite des iPads verlegt. Schon das verhindert die Nutzung alter Peripherie.

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Apple liebt Magnete, deshalb haben wir mit einer Spezialfolie sichtbar gemacht, wie viele solche kleinen Magnete im Gehäuse des neuen iPad Pro verborgen sind. Viele davon werden gebraucht, ...

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… um sicherzustellen, dass Schutzhüllen stets sofort exakt richtig auf dem Gehäuse zu liegen kommen. Hier sind die entsprechenden Magnetanordnungen in einem Smart Keyboard Folio zu sehen.

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Auch für einen festen, aufrechten Stand des iPad Pro sorgen in die Tastaturhülle integrierte Magnete, wie hier zu erkennen ist.

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Die unsichtbaren, aber effektiven Magnetfelder haben das iPad im Test immer gut im Griff gehabt und ermöglichen in Apples Tastaturhülle zumindest zwei Blickwinkel, die ich als Economy Class und ...

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… Business Class bezeichnen würde. So flexibel wie etwa der integrierte Standfuß von Microsofts Surface-Tablets, ist diese Lösung allerdings nicht.

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Die integrierte Tastatur lässt sich gut benutzen. Sie hat einen deutlich spürbaren Druckpunkt und räumlich so weit getrennte Tasten, dass man darauf auch mit geschlossenen Augen schreiben kann.

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Nur bei den Modellen mit LTE-Option findet man seitlich eine solche Schublade für eine Sim-Karte. Zusätzlich enthalten die LTE-Varianten eine eSim.

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Die Hauptkamera entspricht der des iPhone Xr. Sie hat eine Auflösung von 12 Megapixeln und kann 4K-Videos aufzeichnen. Zum Filmen und Fotografieren ist das iPad Pro - gerade in der getesteten 12,9-Zoll-Version - dann aber doch zu klobig.

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Wenn man aber doch unbedingt mit dem iPad Pro fotografieren will, ist die Qualität seiner Fotos sehr gut.

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Mancher mag sich daran stören, dass die Kamera deutlich aus dem Gehäuse herausragt. Spürbare Nachteile hat das freilich nicht. Das iPad wackelt deswegen nicht mal, wenn man es auf einen Tisch legt.

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Kaum sichtbar sind in den Bildschirmrahmen zusammen mit der 7-Megapixel-Selfiekamera die Sensoren für die Gesichtserkennung Face ID eingebaut.

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Hält man das iPad Pro horizontal in den Händen, hat diese Anordnung zur Folge, dass man die Sensoren verdeckt und umgreifen muss.

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Nicht mal der alte Apple Pencil (hinten) lässt sich mit dem neuen iPad Pro koppeln. Wer auf dem neuen Apple-Tablet schreiben, malen oder zeichnen will, muss für 135 Euro den neuen Pencil kaufen (vorne).

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Immerhin bietet der neue Apple Pencil mehr Komfort und Funktionen. So kann man ihn magnetisch ans iPad Pro heften, wobei er gleichzeitig kabellos aufgeladen wird.

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Eine der wichtigsten Änderungen am neuen iPad Pro ist der neue USB-C-Anschluss, der statt der bisher von Apple genutzten Lightning-Buchse eingebaut wird. Er ermöglicht es auch, iPhones vom großen iPad-Akku aus aufzuladen.

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Man kann sich allerdings auch Freunden gegenüber beliebt machen und deren Android-Smartphones aufladen.

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Für unterwegs ist das iPad sogar eine Notstrom-Option, wenn der Bluetooth-Kopfhörer dringend nach Energie verlangt.

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Was Apple bei seiner Präsentation nicht erwähnte: Mit einem entsprechenden Adapter kann man das neue iPad Pro sogar per Ethernet-Kabel mit seinem Netzwerk verbinden.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?