Ultraflache Notebooks Apple Macbook vs. HP Elitebook
HP Elitebook Folio G1 (l.) und Apple Macbook (2016): Die beiden Konkurrenten sind sich nicht nur optisch ähnlich.
Da beide fast gleich große Bildschirme haben und in Metallgehäusen mit abgerundeten Kanten stecken, haben sie einen sehr ähnlichen Look.
Ein feiner, aber wichtiger Unterschied zeigt sich, wenn man die Anschlüsse der beiden Geräte vergleicht. Hier ist oben die einzige USB-C-Buchse des Macbook zu sehen, unten die Audio-Buchse des Folio G1.
Auf der gegenüberliegenden Seite hat Apple eine Audiobuchse verbaut, im HP-Notebook findet man allerdings zwei USB-C-Buchsen, was ein deutlicher Vorteil ist.
Es ist knifflig, sich festzulegen, welches der beiden Notebooks denn nun dünner ist. HP gibt die Dicke mit 1,19 Zentimeter an, Apple aufgrund der Keilform 0,35 bis 1,31 Zentimeter.
Der Bildschirm des Macbook ist hervorragend. Auf einer Diagonale von 12 Zoll zeigt er 2304 x 1440 Pixel an, kommt so zu einer sehr feinen Auflösung. Dabei ist er schön hell und zeigt realistische Farben.
Damit hat das Macbook von Anfang an gepunktet: Das Gehäuse ist schlank, der Bildschirm schon fast unfassbar dünn.
Apples Ingenieure haben extra neue Schalter entwickelt, um die Tastatur so dünn wie bisher nicht möglich bauen zu können.
Legt man die beiden Notebooks aufeinander, sieht man, wie wenig die um 0,5 Zoll größere Bildschirmdiagonale des Folio G1 ausmacht: Der Größenunterschied ist minimal.
Dafür zeigt sich beim Aufklappen ein besonderes Merkmal des HP-Notebooks: Weil es für professionelle Anwender konzipiert ist, hat es einen matten Bildschirm.
Die Silhoutte des Folio G1 ist schlank, wenn auch nicht so schlank wie die des Macbooks.
Genauso wie der matte Bildschirm eine Wohltat für die Augen ist, ist die Tastatur des HP Elitebook einen Wohltat für die Finger: Der Anschlag ist klar definiert, die Tasten komfortabel groß.