Apple Watch 5 im Test - DER SPIEGEL
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Neue Smartwatch im Test Das ist die Apple Watch Series 5

Das Display der Apple Watch Series 5 ist jetzt immer an, ein Kompass eingebaut und gegen Aufpreis gibt es edle Gehäusematerialien. Reicht das, um ein Upgrade zu rechtfertigen? Unser Vier-Wochen-Test.
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Die Apple Watch Series 5: Auf den ersten Blick hat sich nichts verändert, zumindest optisch. Die Trainingsansicht, hier fürs Radfahren, sieht aus wie bisher.

Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL
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Der feine Unterschied zu den Vorgängermodellen zeigt sich, wenn das Display nach einigen Sekunden in den inaktiven Modus umschaltet: Die Helligkeit wird etwas herabgeregelt, feine, sich ständig ändernde Anzeigen wie hier die Trainingsdauer werden nicht mehr so granular angezeigt. Konkret werden hier Zehntel- und Hundertstelsekunden nicht mehr dargestellt, sondern nur volle Sekunden.

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In der Auswertung werden hingegen weiterhin alle gemessenen und aufgezeichneten Werte angezeigt.

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Noch drastischer wird der Unterschied zwischen aktivem und inaktivem Display bei vollfarbigen Ziffernblättern wie diesem.

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Im inaktiven Modus werden die Ziffern nicht mehr farbig ausgefüllt, sind aber immer noch gut abzulesen.

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Neu ist in der Series 5 ein integrierter Kompass, den die älteren Modelle nicht haben. Er kann bei der Orientierung im Gelände helfen.

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Sind Apps wie der Kompass aktiv, wandelt sich der Bildschirm im inaktiven Modus in eine Darstellung wie diese, blendet die App unscharf aus und eine digitale Zeitanzeige ein.

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Viele Neuerungen, die man auf der Apple Watch Series 5 entdeckt - so wie der integrierte App-Store - sind dem Betriebssystem watchOS 6 zu verdanken, das auch auf älteren Modellen läuft.

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Auch der neue Taschenrechner, dessen Design man schon von den iPhones kennt, ist ein Teil von watchOS 6.

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Das Design der Erinnerungen-App wurde an deren iOS-Gegenstück angepasst und ist jetzt viel bunter.

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Eine neue Funktion, die Apple für Frauen eingebaut hat, ist das sogenannte Zyklusprotokoll. Es soll helfen, Perioden und fruchtbare Phasen vorherzusagen.

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Mit watchOS 6 liefert Apple auch einige neue Zifferblätter, die man mit der Watch-App an seine Bedürfnisse anpassen kann. Hier ist eine Variante mit integrierter Kompassanzeige zu sehen.

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Besonders aufwendig ist das Sonnenuhr-Zifferblatt geworden, das unter anderem den Stand der Sonne am aktuellen Ort sowie deren Auswirkung auf die Färbung des Himmels anzeigt.

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Nachdem die Apple Watch schon lange auf Unregelmäßigkeiten beim Herzschlag aufmerksam macht, kümmert sie sich mit watchOS 6 jetzt auch um die Ohren und warnt, wenn es zu laut wird.

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Eine Lautstärkemessung lässt sich auch manuell starten und wird sofort bewertet.

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In der Health-App auf dem iPhone kann man dann nachschauen, wann es in den vergangenen Tagen besonders laut war.

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Mit der Apple Watch Series 5 führt Apple auch eine neue Methode ein, die Smartwatch schon beim Kauf zu personalisieren. Sowohl im Webshop als auch in den Ladengeschäften kann man seine eigene Kombination aus Gehäusegröße, -material und Armband zusammenstellen.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?