Neue Smartwatch im Test Das ist die Apple Watch Series 5
Die Apple Watch Series 5: Auf den ersten Blick hat sich nichts verändert, zumindest optisch. Die Trainingsansicht, hier fürs Radfahren, sieht aus wie bisher.
Der feine Unterschied zu den Vorgängermodellen zeigt sich, wenn das Display nach einigen Sekunden in den inaktiven Modus umschaltet: Die Helligkeit wird etwas herabgeregelt, feine, sich ständig ändernde Anzeigen wie hier die Trainingsdauer werden nicht mehr so granular angezeigt. Konkret werden hier Zehntel- und Hundertstelsekunden nicht mehr dargestellt, sondern nur volle Sekunden.
In der Auswertung werden hingegen weiterhin alle gemessenen und aufgezeichneten Werte angezeigt.
Noch drastischer wird der Unterschied zwischen aktivem und inaktivem Display bei vollfarbigen Ziffernblättern wie diesem.
Im inaktiven Modus werden die Ziffern nicht mehr farbig ausgefüllt, sind aber immer noch gut abzulesen.
Neu ist in der Series 5 ein integrierter Kompass, den die älteren Modelle nicht haben. Er kann bei der Orientierung im Gelände helfen.
Sind Apps wie der Kompass aktiv, wandelt sich der Bildschirm im inaktiven Modus in eine Darstellung wie diese, blendet die App unscharf aus und eine digitale Zeitanzeige ein.
Viele Neuerungen, die man auf der Apple Watch Series 5 entdeckt - so wie der integrierte App-Store - sind dem Betriebssystem watchOS 6 zu verdanken, das auch auf älteren Modellen läuft.
Auch der neue Taschenrechner, dessen Design man schon von den iPhones kennt, ist ein Teil von watchOS 6.
Das Design der Erinnerungen-App wurde an deren iOS-Gegenstück angepasst und ist jetzt viel bunter.
Eine neue Funktion, die Apple für Frauen eingebaut hat, ist das sogenannte Zyklusprotokoll. Es soll helfen, Perioden und fruchtbare Phasen vorherzusagen.
Mit watchOS 6 liefert Apple auch einige neue Zifferblätter, die man mit der Watch-App an seine Bedürfnisse anpassen kann. Hier ist eine Variante mit integrierter Kompassanzeige zu sehen.
Besonders aufwendig ist das Sonnenuhr-Zifferblatt geworden, das unter anderem den Stand der Sonne am aktuellen Ort sowie deren Auswirkung auf die Färbung des Himmels anzeigt.
Nachdem die Apple Watch schon lange auf Unregelmäßigkeiten beim Herzschlag aufmerksam macht, kümmert sie sich mit watchOS 6 jetzt auch um die Ohren und warnt, wenn es zu laut wird.
Eine Lautstärkemessung lässt sich auch manuell starten und wird sofort bewertet.
In der Health-App auf dem iPhone kann man dann nachschauen, wann es in den vergangenen Tagen besonders laut war.
Mit der Apple Watch Series 5 führt Apple auch eine neue Methode ein, die Smartwatch schon beim Kauf zu personalisieren. Sowohl im Webshop als auch in den Ladengeschäften kann man seine eigene Kombination aus Gehäusegröße, -material und Armband zusammenstellen.