Smartwatch mit LTE Die Apple Watch Series 3 im Test
Die Apple Watch Series 3: Von außen ist kein Unterschied zu den Vorgängermodellen erkennbar.
Doch das Innenleben wurde mit neuer Technik aktualisiert. Apples S3-Prozessor soll der Series 3 bis zu 70 Prozent mehr Leistung zur Verfügung stellen als sein Vorgänger.
Auch am Pulsmesser, der für die Fitnessfunktionen zwingend nötig ist, hat sich nichts getan.
Dafür wurde die Herzfrequenz-App überarbeitet. Sie misst jetzt automatisch auch den Ruhepuls und, nach einem Training, wie schnell man sich erholt.
Links eine Apple Watch Series 3, rechts daneben dasselbe Modell aus der Series 2. Das Design konnte auch deshalb beibehalten werden, weil es Apple gelungen ist, das Display als LTE-Antenne zu nutzen.
Der rote Punkt macht den Unterschied: Diese Markierung auf der digitalen Krone gibt es nur bei der Series 3.
Die Apple Watch mit einem iPhone zu verbinden, ist sehr einfach: Man muss sie nur in die Nähe des Apple-Handys bringen, dann wird der Kopplungsvorgang eingeleitet.
Im Kontrollzentrum der Series 3 findet man den kleinen Unterschied zu den früheren Modellen: Über ein neues Symbol lässt sich das LTE-Modul an- und abschalten.
Eine Neuerung, die an der Apple Watch Series 3 auffällt, eigentlich aber Teil von watchOS 4 ist, ist das neue Siri-Ziffernblatt. Er soll von Apples künstlicher Intelligenz gesteuert automatisch zur jeweiligen Situation passende Informationen anzeigen.
Auch für Alt-Hippies bringt die watchOS 4 ein passendes Ziffernblatt mit, das kaleidoskopartige Grafiken auf das Display zeichnet, die man mit der digitalen Krone verändern kann.
Einzig dieses "Entdecker" genannte Ziffernblatt ist wirklich der Series 3 vorbehalten.
In der Musik-App stießen wir unvermittelt auf diese Auswahlmöglichkeit, statt Bluetooth-Kopfhörern AirPlay-Lautsprecher anzusteuern.
Auf der Series 3 gibt es zum Telefonieren diese App, über die man die Grundfunktionen eines Mobiltelefons nutzen kann.
Mit watchOS 4 wurde die Art geändert, wie man durch die zuletzt genutzten Apps scrollt. Statt von links nach rechts laufen die Apps jetzt von oben nach unten über den Bildschirm. So kann man die Krone nutzen, um durch die Übersicht zu navigieren.
Mit der neuen Trainings-App kann man Workouts jetzt schneller starten. Per Fingertipp öffnet sich dieses Menü, in dem man festlegen kann, ob man ein bestimmtes Trainingsziel verfolgen oder einfach nur so trainieren will.
Hinzu gekommen ist in watchOS 4 auch die Möglichkeit, mehrere unterschiedliche Sportarten zu einem Training zu verknüpfen. Dazu wischt man nach rechts und tippt dann auf dem hier gezeigten Bildschirm auf "Neu", um die nächste Sportart auszuwählen.
Die Musik-App von watchOS 4 wurde vor allem optisch überarbeitet.
Funktionell hat sich an der Musikwiedergabe nicht viel verändert. Allerdings kann man die Steuerungsfunktionen jetzt per Linkswisch direkt aus der Workout-App aufrufen, was beim Training den Umweg über die Musik-App spart.
Ein Paar mit Zukunft? Zusammen mit Apples AirPods-Kopfhörern ist die neue Apple Watch ein autarkes mobiles Kommunikations- und Unterhaltungszentrum - solange der Akku durchhält.