Arbeit an der Superkuh - DER SPIEGEL
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Arbeit an der Superkuh

Wer frisiert schon Rinder? Luise Heiden tut's, manchmal tagelang. Die Kieler Studentin liebt Kühe, vor allem: schöne Kühe. Darum putzt sie vor Auktionen das Milchvieh zu echten Stall-Beautys heraus. Am hinteren Ende zu stehen, das kann feucht werden - der Job als Cowfitterin hat "viel mit Scheiße zu tun".
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Cowfitterin Luise Heiden: Die 19-Jährige Kielerin putzt Kühe heraus, damit sie bei Schönheitswettbewerben beste Chancen haben. Kaum hebt die Kuh den Schwanz, muss Luise Heiden zur Stelle sein - Kotflecken auf dem Fell, das sieht nicht gut aus bei Auktionen. Luise ist ein Cowgirl der ungewöhnlichen Art, eins mit Handy und Eimer. mehr...

Foto: Odile Hain
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Pause mit Kollegin und Rindern: "Kühe finde ich absolut faszinierend", sagt Luise, "sie sind sehr intelligent und haben eine unglaubliche Körpersprache."

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Kuh-Kennerin: Was eine schöne Kuh auszeichnet, weiß Luise genau - ein großer Bauch zum Beispiel, der richtige Winkel der Beine, ein möglichst hohes Euter.

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Luise Heiden mit ihrem Kollegen Hinrich Henke: Bei Messen oder Auktionen arbeitet sie oft drei, vier Tage am Stück, mit extralangen Schichten für wenig Geld. Henke war bis vor kurzem der einzige hauptberufliche Kuhfitter in Deutschland und schmiss dafür auch sein Studium der Agrarwissenschaften. Ich bin ein Kuhmann", sagt er. mehr...

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Zehnlitereimer im Anschlag: Bei aller Tierliebe, es ist auch eine schmutzige Arbeit. "Dieser Job hat viel mit Scheiße zu tun. Das ist einfach so", sagt Luise. "Man bekommt immer wieder Spritzer ins Gesicht, in die Haare oder sonstwo hin. Damit darf man kein Problem haben."

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