Arbeitskampf: Göttinger Uni-Ärzte im Ausstand - DER SPIEGEL
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Arbeitskampf Göttinger Uni-Ärzte im Ausstand

Tausende verschobene Operationen, Verluste in Millionenhöhe und eine zunehmend gereizte Stimmung - der Arbeitskampf der Ärzte bringt Uni-Kliniken und Landeskrankenhäuser in ganz Deutschland in Bedrängnis. Ein Besuch an der Streikfront in Göttingen.
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Krankenhaus-Betrieb auf Sparflamme: Am Klinikum der Georg-August-Universität in Göttingen streiken seit Anfang der Woche rund 200 Ärzte.

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Leerer OP-Saal in der Uni-Klinik Göttingen: 600 Eingriffe mussten seit Beginn des Streiks verschoben werden.

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Anonyme Unmutsäußerung: Auf dem Streikplakat des Marburger Bundes klagt jemand über die mangelhafte Behandlung einer herzkranken Mutter.

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"Zynisch gesprochen: Davon stirbt niemand": Lorenz Trümper, Abteilungsdirektor der Hämatologie und Onkologie, berichtet von einer zunehmend angespannten Situation am Klinikum.

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"Wir nähern uns dem roten Bereich": Auf der Station von Tobias Radebold, Assistenzarzt der Unfallchirurgie, warten Dutzende Patienten auf einen Operationstermin.

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"Ich war einfach nur wütend": Gaby Borrmann musste sich 13 Tage gedulden, bis ihr Achillessehnenriss behandelt wurde.

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"Wir stehen vor einer ethischen Frage": Günther Bergmann, ärztlicher Leiter der Uni-Klinik Göttingen, sieht das Vertrauensverhältnis zwischen Ärzten und Patienten in Gefahr.

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