Arbeitsmarkt: Gekündigt wegen einer Milchschnitte - DER SPIEGEL
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Arbeitsmarkt Gekündigt wegen einer Milchschnitte

Die Sitten auf dem Arbeitsmarkt verrohen: Gerichte müssen sich mit "Bagatellkündigungen" befassen. Firmen nehmen kleinste Vergehen wie den Diebstahl einer Milchschnitte zum Anlass, um Mitarbeiter zu feuern. Neue Gesetze sollen Abhilfe schaffen.
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Schlecker-Verkäuferin Yvonne Arlt hatte die Kündingung erhalten, weil sie eine Suppendose für 1,99 Euro geklaut haben soll. Die Kündigung wurde dann in eine Abmahnung umgewandelt.

Foto: Bernd Thissen/ picture-alliance/ dpa
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Ein ähnlicher Fall aus Berlin sorgte ebenfalls für Schlagzeilen: Supermarkt-Kassiererin Barbara E. wurde gekündigt, weil sie einen Pfandbon in Höhe von 1,30 Euro eingelöst hatte. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse nannte die Entscheidung ein "barbarisches Urteil".

Foto: Tim Brakemeier/ picture-alliance/ dpa
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Verhandlung vor dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt: "Da fehlt doch jedes Gespür für die Lebenswirklichkeit", kommentiert auch Ex-Sozialminister Norbert Blüm das Vorgehen der Unternehmen.

Foto: Martin_Schutt/ picture-alliance / dpa/dpaweb
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