Archäologe: Müllproblem in Elusa - DER SPIEGEL
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Archäologe Müllproblem in Elusa

Eigentlich erlebte Byzanz im 6. Jahrhundert eine politisch stabile Phase, in der das Reich seine maximale Ausdehnung erreichte. Doch schon zu jener Zeit erlebten Verwaltungszentren einen Niedergang. Das schließen Forscher aus der Analyse der Müllhalden in der Wüste Negev
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In der Negev-Wüste in Israel wurde die antike Stadt Elusa ausgegraben.

Foto: Guy Bar-Oz / DPA
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Vor allem die Müllhalden der Stadt haben die Forscher interessiert. Hier fanden sie Tausende Scherben. Einige stammen von alten Weinkrügen.

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In der 39 Hektar großen Stadt lebten einst bis zu 15. 000 Menschen. Doch Mitte des 6. Jahrhunderts kam die Müllentsorgung zum erliegen.

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Zu dieser Zeit kam es auch zu klimatischen Veränderungen im östlichen Mittelmeer. Zudem wütete auch die Pest. Diese Ereignisse könnten tiefgreifenden Einfluss auf die Gesellschaften jener Zeit gehabt haben, glauben Forscher schon länger.

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