Archäologie: Massaker am Meer - DER SPIEGEL
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Archäologie Massaker am Meer

Es ist ein weltweit wohl einzigartiger Fund: An der Nordküste Perus haben Forscher Überreste von mehr als 140 Kindern gefunden. Sie starben wohl, weil ihnen bei lebendigem Leib das Herz herausgeschnitten wurde.
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Die archäologische Stätte Chan Chan in Peru aus der Luft. Der Ort war einst die Hauptstadt des präkolumbischen Chimú-Reiches.

Foto: AFP
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Ganz in der Nähe haben Archäologen nun ein außergewöhnlichen Fund gemacht. Sie finden ein Massengrab mit mehr als 140 Kinderleichen - vermutlich wurden sie geopfert.

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Darauf deuten Spuren an den Skeletten: Offensichtlich wurde den Kindern bei lebendigem Leib das Herz herausgetrennt. Sie starben vor mehr als 500 Jahren.

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Chan Chan ist für seine ungewöhnlichen Lehmbauten bekannt.

Foto: imago/ Xinhua
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Der Ort entstand um etwa 1300 nach Christus. Zu ihrer Blütezeit beherbergte die Stadt etwa 60.000 Einwohner.

Foto: imago/ ZUMA Press
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