Archaeopteryx: Fossiler Superstar a.D. - DER SPIEGEL
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Archaeopteryx Fossiler Superstar a.D.

Ein 155 Millionen Jahre altes Fossil könnte den Urvogel Archaeopteryx in eine Seitenlinie des Vogelstammbaums abdrängen. Das in China entdeckte Tier war gerade einmal so groß wie ein Huhn - und eng mit dem Federvieh aus dem Solnhofener Kalk verwandt.
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Fossil von Xiaotingia zhengi: Das Tier, das vor 155 Millionen Jahren lebte, gilt chinesischen Forschern als nächster Verwandter des Archaeopteryx. Seine Anatomie liefert nach Ansicht des chinesischen Forscherteams ausreichend Argumente, um beide Arten aus der zentralen Position des Vogelstammbaums zu verschieben.

Foto: AFP/ Nature/ Xing Xu
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Xiaotingia Zhengi (künstlerische Darstellung): Der Fund demonstriert nach Ansicht der beteiligten Wissenschaftler, dass viele Merkmale, die zuvor als vogeltypisch galten, in Wirklichkeit die größere Gruppe der Paraves charakterisieren. Dazu gehören nicht nur die Vögel, sondern auch die sogenannten Deinonychosaurier. Das ist eine nicht zu den Vögeln führende Seitenlinie des Stammbaums. Und in diese Nicht-Vogel-Saurier ordnen Xing Xu von der Chinese Academy of Sciences in Peking und seine Kollegen den Archaeopteryx nun ein.

Foto: AFP/ Nature/ Xing Xu
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Archaeopteryx (Archivfoto): Als im Jahr 1860 der Archaeopteryx im Kalkstein von Solnhofen in Bayern entdeckt wurde, hatte Charles Darwin gerade seine Theorie über die Entstehung der Arten veröffentlicht. Für die Befürworter der Evolutionstheorie war das neue Fossil ein sogenannter Missing Link - eine evolutionäre Übergangsform.

Foto: Frank Leonhardt/ picture-alliance/ dpa
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Rekonstruktion eines Archaeopteryx (Archivbild): Seit den neunziger Jahren haben Paläontologen in der Provinz Liaoning in China immer neue gefiederte Dinosaurier und Urvögel entdeckt. Sie belegen, dass auch viele Dinosaurier vogelähnlicher waren als zunächst angenommen. Der Archaeopteryx wiederum erwies sich als den heutigen Vögeln nicht so ähnlich wie bis dahin vermutet.

Foto: Naturkundemuseum Stuttgart
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Fluoreszenz-Aufnahme eines Archaeopteryx-Fossil unter UV-Licht: Hier sind die Konturen der Flügel- und Schwanzfedern zu erkennen. Doch richtig fliegen konnte das Tier vermutlich nicht. Schuld daran waren zu weiche Federn.

Foto: AP/ Science
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