Architektur-Geschichte - DER SPIEGEL
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Architektur-Geschichte Heimatgefühl in Buntmetall

Fertighäuser - aus Kupfer? Mit rostfreien Plattenbauten aus Buntmetall wollte Bauhaus-Chef Walter Gropius Anfang der dreißiger Jahre günstigen Wohnraum schaffen. Die Nazis beendeten das Experiment, doch deutsche Juden nahmen Kupferhäuser mit ins Exil. So stehen vier von ihnen bis heute in Israel.
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Kupferhaus in Haifa: Die Deutsche Kupferhausgesellschaft (DKH) verkaufte von 1932 bis 1934 Fertighäuser in Plattenbauweise aus Kupfer. Dieses Modell hieß "Libanon" und wurde von dem nach Palästina emigrierten deutschen Juden Alexander Grundmann errichtet, der 1933 aus dem Ruhrgebiet nach Haifa geflohen war.

Foto: Annette Kelm/Suhrkamp Verlag
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Haustyp "Jaffa": Im westlichen Karmel-Gebirge bei Haifa befindet sich das Schönfeld-Haus, das nach der ehemaligen Besitzerin Selma Schönfeld benannt ist. Sie floh 1934 von Deutschland nach Palästina - und brachte dieses Kupferhaus mit. Von den wohl 14 in Palästina errichteten Kupferhäusern stehen heute noch vier.

Foto: Bas Princen/Suhrkamp Verlag
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Schönfeld-Haus in Haifa: Die Oxidation hat dieses Kupferhaus grün gefärbt. Es steht am Ende einer Sackgasse in Haifa und ist eines von nur vier erhaltenen Kupferfertighäusern in Israel. Jüdische Emigranten hatten sie 1933/34 aus Deutschland nach Palästina mitgebracht.

Foto: Bas Princen/Suhrkamp Verlag
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Kupferhäuser-Ausstellung: Die Kuratoren der Ausstellung "Heimatcontainer - deutsche Fertighäuser in Israel", Jens-Uwe Fischer (l.) und Friedrich von Borries neben einem original Kupferhaus-Wandelement. Die Schau in Dessau dokumentiert die Geschichte der zwanziger und ANfang der dreißiger Jahre unter anderem von Bauhaus-Gründer Walter Gropius entwickelten Ganzmetallhäuser.

Foto: dpa
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