Argentinien: Angst vor Gläubigern - DER SPIEGEL
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Argentinien Kirchners Angst vor Gläubigern

Die argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner hat Angst vor Gläubigern - diese könnten ihre Staatsmaschine Tango 01 pfänden. Zu Terminen im Ausland reist sie daher im gemieteten Jet. Auf Luxus muss die exzentrische Politikerin dort natürlich nicht verzichten.
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Argentiniens Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner streitet seit Jahren mit privaten Gläubigern aus dem Ausland. So besteht der Hedgefonds um den US-Milliardär Paul Singer auf der Rückzahlung des 2001 geliehenen Geldes.

Foto: ? Jessica Rinaldi / Reuters
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So wird Kirchner dieses Mal nicht in der Regierungsmaschine Tango 01 auf Auslandsreise gehen - sie hat Angst, dass die Gläubiger die Pfändung des Flugzeugs beantragen könnten. In den vergangenen Jahren ist die Regierung bereits mehrfach knapp der Pfändung der Maschine entgangen.

Foto: ? Marcos Brindicci / Reuters/ REUTERS
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Über die Jahre hat Milliardär Singer keine Mittel gescheut, um seinen Anspruch gegen Argentinien geltend zu machen. Er wollte Botschaftsgebäude und Museumsbestände pfänden lassen.

Foto: ? Steve Marcus / Reuters
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Im Oktober konnte der Hedgefonds das Segelschulschiff der argentinischen Marine in Ghana festsetzen lassen, den Dreimaster "Libertad".

Foto: Gabriela Barnuevo/ AP
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Die ghanaische Justiz beschlagnahmte das Schiff. Doch der Internationale Seegerichtshof in Hamburg urteilte Mitte Dezember, die "Libertad" müsse freigegeben werden - Kriegsschiffe unterlägen nach internationalem Recht der Immunität.

Foto: Gabriela Barnuevo/ AP
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Cristina Fernández de Kirchner regiert Argentinien seit 2007. Immer wieder muss sie bei Auslandsreisen die Gerichtsvollzieher fürchten.

Foto: DANIEL GARCIA/ AFP
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Bei ihrem Besuch der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2010 sollten Exponate gepfändet werden - doch die Argentinier waren gut vorbereitet. Sie konnten Urkunden vorlegen, die bewiesen, dass die Objekte nicht der Republik Argentinien gehörten. Hier ein Bild von Kirchner bei der Buchmesse - mit Außenminister Guido Westerwelle, Buchmessendirektor Jürgen Boos, der argentinischen Botschafterin Magdalena Faillace und Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (v.l.).

Foto: Boris Roessler/ dpa
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