Argentinien-Deutschland 1986 "Ich war stinksauer"
WM-Finale 1986: Diego Maradona fällt über den deutschen Torwart Harald Schumacher und Verteidiger Karlheinz Förster. Schumacher galt in den Achtzigerjahren als weltbester Torhüter.
Keine Chance für Deutschland: Der deutsche Torhüter Harald Schumacher grätscht aus seinem Gehäuse, aber der von Abwehrspieler Ditmar Jacobs verfolgte argentinische Stürmer Jorge Valdano zirkelt in der 55. Minute den Ball an Schumacher vorbei und erzielt die 2:0-Führung.
2:1: In der 74. Spielminute erzielt dann Karl-Heinz Rummenigge für Deutschland den Anschlusstreffer.
Maradona und Matthäus: Die ganz großen Torchancen blieben auf beiden Seiten aus, was nicht zuletzt daran lag, dass Lothar Matthäus (rechts) seinen Gegenspieler Diego Maradona weitgehend abgemeldet hatte.
Jorge Valdano: Bei einem Fallrückzieher trifft Ditmar Jakobs, links, Jorge Valdano von Argentinien am Arm. Das WM-Finale 1986 in Mexiko zählt zu einer der Höhepunkte in Valdanos Karriere. Er hat von der ersten bis zur letzten Minute auf dem Feld gestanden und erzielte gegen Deutschland das 2:0.
Ausgleich: Aus Frust über den Ausgleich der deutschen Gegner - Rudi Völler erzielte in der 80. Minute das 2:2 - kickt dieser Argentinier den Ball ins Netz.
Maradona und Magath: Diego Maradona, links, und Felix Magath mit der Rückennummer 10 in einem Zweikampf. In der 62. Minute wurde Dieter Hoeneß für Magath eingewechselt.
Siegtreffer: José Burruchaga, links, erzielt den Siegtreffer für Argentinien.
Sieg für Argentinien: Im WM-Finale 1986 wurde Deutschland mit 3:2 Toren von Argentinien geschlagen. Maradona, der hier jubelnd den Pokal in den Händen hält, hatte zwar in dieser Partie kein Tor geschossen, im Viertelfinale gegen England sorgte er jedoch für ein irreguläres Tor, als er ...
... die Hand zur Hilfe nahm: Argentinien gewann das Spiel 2:1. Maradona zeigte nach der Partie keine Reue: "Es war ein bisschen die Hand Gottes und ein bisschen Maradonas Kopf."
Karl-Heinz Rummenigge: In der 74. Spielminute erzielte Rummenigge den Anschlusstreffer.
Im Siegestaumel: Umringt von Presse und Fans feiern die Argentinier ihren zweiten WM-Sieg. Bereits 1978 hatten sie bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land den Titel geholt.
Ehrung der Zweitplatzierten: Karl-Heinz Rummenigge nimmt nach der WM-Niederlage sichtlich geknickt die Medaille für den zweiten Platz entgegen.
Trost vom Bundeskanzler: Helmut Kohl umarmt nach dem Spiel Nationaltrainer Franz Beckenbauer - beide können trotz der Niederlage schon wieder lächeln.