Ariane 6 - DER SPIEGEL
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Ariane-Nachfolger gesucht Europas Raketenbasar

Jahrelang hat sich die Bundesregierung dafür stark gemacht, die europäische Ariane 5 weiterzuentwickeln. Jetzt soll auf Druck Frankreichs eine ganz neue Rakete gebaut werden. Deutschland ist dennoch zufrieden - ein Lehrstück über Industriepolitik in Europa.
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Ariane 5 auf Startrampe in Kourou (Juli 2014): Die Weiterentwicklung der europäischen Rakete zu einer Ariane 5 ME ist offenbar vom Tisch.

Foto: AFP/ ESA/ P. Baudon
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Ariane-5-Start (August 2013): Anstelle einer Weiterentwicklung der Rakete soll nun die kleinere Ariane 6 gebaut werden - vor allem auf Druck der Franzosen.

Foto: DPA/ ESA/ CNES
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Johann-Dietrich Wörner: Für den DLR-Chef ist das Ganze vor allem eine Frage der Bezeichnung. "Letztlich ist das eine optimierte Ariane 5, wir nennen sie nur Ariane 6."

Foto: Britta Pedersen/ dpa
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Raketen im Vergleich (Zeichung): Die Ariane 5 ME (links) sollte eine Weiterentwicklung der bisher eingesetzten Ariane 5 werden. Nun ist jedoch der Bau der deutlich kleineren Ariane 6 (rechts) geplant.

Foto: ESA
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Ariane-Start in Kourou (Juni 2013): Sowohl der Zeitplan mit einem Erstflug der Ariane 6 im Jahr 2020 als auch der Stückpreis von 90 Millionen Euro sind ambitioniert.

Foto: Handout/ Getty Images
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Varianten der Ariane 6 (Zeichnung): Die neue Rakete soll aus einer umgebauten Hauptstufe der alten Ariane 5 bestehen, aus der geplanten und in Deutschland entwickelten Oberstufe der 5 ME und aus zwei oder vier Feststoffraketen, die von der kleinen europäischen Vega-Rakete geborgt werden.

Foto: ESA /David Ducros
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Startrampe in Französisch-Guyana: Auf den Markt für Satellitenstarts drängen immer mehr Anbieter - auch private wie SpaceX aus den USA.

Foto: JODY AMIET/ AFP
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Europäisches Prestigeprojekt Ariane: Ob sich mit der geplanten neuen Rakete die künftigen Herausforderungen meistern lassen oder durch das neue Konzept in erster Linie Esa-Staaten mit Industrieaufträgen bedacht werden sollten, muss sich erst noch zeigen.

Foto: P. PIRON/ AFP
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