Arktis: Die große Schmelze - DER SPIEGEL
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Arktis Die große Schmelze

Mit bisher ungekannter Präzision haben britische Forscher den Eisverlust in Grönland und der Antarktis kartiert. Mit Hilfe von Satellitendaten konnten sie zeigen, wie stark vor allem warme Ozeanströmungen den Eisschilden zu schaffen machen - mit fatalen Folgen für den Meeresspiegel.
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Eisberge vor der Küste von Grönland: Die Arktis gilt als einer der Hotspots des Klimawandels. Kaum irgendwo sonst schreitet die Erwärmung so rapide voran wie im hohen Norden. Jetzt haben Forscher neue Messdaten zur Entwicklung der arktischen Eisbedeckung vorgelegt - und die Daten sind alles andere als beruhigend.

Foto: JOHN MCCONNICO/ AP
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Schmelzwassersee auf dem Humboldt-Gletscher in Grönland: Glaziologen gehen davon aus, dass die riesigen Gletscher auf der Insel jedes jahr zwischen 130 und 170 Kubikkilometer Eis verlieren.

Foto: GREENPEACE / REUTERS
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Helheim-Gletscher in Grönland: Vor allem schnell fließende Gletscher verlieren massiv an Eis. Forscher konnten zeigen, dass sich der Effekt von den Gletscherzungen zum Teil auch weit ins Landesinnere fortsetzt.

Foto: Karl Ritter/ AP
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Twin-Gletscher in Grönland: Fast alle eisbedeckten Küstenregionen Grönlands, vor allem der Südosten und der Nordwesten, sind vom Eisschwund betroffen.

Foto: BOB STRONG/ REUTERS
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Helheim-Gletscher in Grönland: "Der grönländische Eisschild ist, genau wie einige Regionen in der Antarktis, ein erwachender Riese. In den kommenden Jahrhunderten wird er für einen bedeutsamen Anstieg des weltweiten Meeresspiegels sorgen", warnte der dänische Glaziologe Andreas Peter Ahlstrøm im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE.

Foto: A2800 epa HO/ dpa
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Helheim-Gletscher in Grönland: Messungen zeigen zusätzlichen Schnee in der Mitte der Eiskappe. Aber dadurch, dass das Eis immer schneller schmilzt und immer mehr Eisberge abbrechen, wird dieses Plus mehr als aufgefressen, glauben Forscher.

Foto: A2800 epa HO/ dpa
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Eisberg vor Grönland: Das Nordpolarmeer wird nach Einschätzung der britischen Wissenschaftler schon innerhalb der nächsten zehn Jahre während der Sommermonate nahezu eisfrei sein. Eisberge wird es natürlich trotzdem noch geben.

Foto: JOHN MCCONNICO/ AP
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Kanadische Artkis im Satellitenbild: Die eisfreien Gewässer der Arktis sind im Prinzip auch für Schiffahrtsunternehmen interessant, die sich Abkürzungen zwischen Europa und Asien versprechen.

Foto: ESA
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