Arktis: Warum das Eis schwindet - DER SPIEGEL
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Arktis Eisiger Norden

Das Eis der Arktis wird immer kleiner. Die Verantwortung dafür trägt die Menschheit - aber nicht allein, wie eine neue Studie zeigt.
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Wissenschaftler und Techniker auf dem Arktiseis: Das Bild wurde bereits 2011 aufgenommen. Damals erreichte die Größe des Meereises im Februar schon einmal einen Negativrekord, dieses Jahr schrumpfte die Eisbedeckung noch etwas stärker.

Foto: LUCAS JACKSON/ REUTERS
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Ein Eisberg im Scoresbysund in der Grönlandsee. Die Durchschnittstemperaturen rund um den Nordpol steigen deutlich schneller an als in anderen Teilen der Erde.

Foto: A0009 Helfried Weyer/ dpa
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So weit hatte sich das Meereis im September 2016 reduziert. Die Linie zeigt, wie viel Eis im Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010 Mitte September in der Arktis lag.

Foto: AP/ NSIDC
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Die Eisdecke auf dem Arktischen Ozean in der Nähe des Nordpols, aufgenommen im August 2015. Die Schuld an der Eisschmelze trägt nicht allein der Mensch, wie eine aktuelle Studie zeigt. Auch das Wetter hat einen großen Einfluss.

Foto: Ulf Mauder/ dpa
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Meereseis vor Grönland, aufgenommen im Juli 2015. Auch der Wind beeinflusst das Schicksal des sommerlichen Meereises. Ungefähr 30 bis 50 Prozent sind allein auf solche atmosphärischen Zirkulationen zurückzuführen, ohne dass der Mensch diese lenkt.

Foto: © NASA NASA / Reuters/ REUTERS
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Dieses Foto wurde in der Nähe von Ny-Ålesund auf Spitzbergen aufgenommen. Die untergehende Sonne leuchtet auf die schneebedeckten, bis zu tausend Meter hohen Berge.

Foto: Jens Büttner/ dpa
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Ny-Ålesund ist der nördlichste, dauerhaft besiedelte Ort der Welt. Diese Aufnahme zeigt den Blick auf die deutsch-französische Forschungsbasis im Wissenschaftsdorf des Ortes.

Foto: DPA / Rene Buergi / Alfred-Wegener-Institut
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Ein Eisbär läuft über das Eisschild in der Nähe des Nordpols, fotografiert aus einem Helikopter. Eisbären wurden zum Symbol des Klimawandels, tatsächlich bedrohen die steigenden Temperaturen sie besonders stark.

Foto: AFP/ NTB Scanpix
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Ein Gletscher, ebenfalls in der Nähe von Ny-Ålesund. Der Ort liegt nur 1300 Kilometer vom Nordpol entfernt.

Foto: Jens Büttner/dpa
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Die Eisdecke auf dem Arktischen Ozean am Nordpol im August 2015. Im Februar 2017 war die weiße Kappe rund um den Pol im Schnitt nur noch 14,14 Millionen Quadratkilometer groß.

Foto: Ulf Mauder/ DPA
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Das dickste Eis der Arktis (helles Weiß-Blau) bedeckte einst eine deutlich größere Fläche. Es schrumpft Studien zufolge seit Ende der Siebzigerjahre um gut zehn Prozent pro Jahrzehnt.

Foto: NASA
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Forscher untersuchen das Eis im arktischen Ozean (Archivbild aus dem Jahr 2011): Auch wenn natürliche Phänomene ebenfalls einen Einfluss auf die Eisschmelze haben, ist noch immer der Mensch für einen Großteil verantwortlich.

Foto: Kathryn Hansen/ NASA/ REUTERS
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Der Eisbär braucht Meereis: Auf der Scholle lauernd, kann er Robben erbeuten, seine wichtigste Nahrungsquelle. Weil das Eis schmilzt, werden die Eisbärbestände in den kommenden 35 bis 40 Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit um mehr als 30 Prozent schrumpfen, berichtet die Weltnaturschutzorganisation IUCN.

Foto: AFP/US Coast Guard/Cory J. Mendenhall
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?