Arlington: Ehrenfriedhof mit Missmanagement - DER SPIEGEL
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Arlington Ehrenfriedhof mit Missmanagement

Auf dem US-Militärfriedhof Arlington sind offenbar Tausende Gräber falsch gekennzeichnet worden. Dies geht aus einem nun veröffentlichten Bericht hervor, der der Friedhofsleitung Missmanagement vorwirft. Das Weißes Haus nennt die Vorgänge "schockierend".
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Der Friedhof Arlington ist eine besondere Ruhestätte für die USA. Rund 330.000 Kriegsveteranen und ihre Familien sind auf den Hügeln an dem gegenüberliegenden Ufer des Potomac von Washington beerdigt.

Foto: Carolyn Kaster/ AP
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Am 28. Juli wurde in Arlington mit militärischen Ehren ein Soldat beigesetzt, der im Afghanistan-Einsatz getötet wurde. Zeitgleich befasst sich ein Untersuchungsausschuss mit dem Friedhof.

Foto: Susan Walsh/ AP
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Einem Bericht zufolge sollen Hunderte, vielleicht sogar Tausende Gräber falsch gekennzeichnet sein. Die mehrmonatigen Untersuchungen offenbarten Fehler bei der Friedhofsleitung. Sie habe keinen Überblick gehabt, Dokumente fehlten, Aufzeichnungen seien mangelhaft und über Probleme sei niemand informiert worden.

Foto: Jacquelyn Martin/ AP
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Am 29. Juli fand in Washington eine Anhörung zu den Vorwürfen statt. Die Vorsitzende des Untersuchungsausschusses, Senatorin Claire McCaskill, sagte: "Einer konservativen Schätzung zufolge könnten 4900 bis 6600 Gräber gar nicht, ungenügend oder falsch auf den Friedhofsplänen gekennzeichnet sein."

Foto: Jacquelyn Martin/ AP
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In der Verteidigungshaltung: John Metzler war 19 Jahre lang Leiter des Friedhofs, wurde inzwischen aber aufgrund der Vorfälle entlassen. Er sagte bei der Anhörung, er "übernehme die Verantwortung", stritt aber einige der Erkenntnisse ab.

Foto: CHIP SOMODEVILLA/ AFP
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Neben Metzler war auch sein ehemaliger Stellvertreter Thurman Higginbotham zur Anhörung geladen. Während die Ermittler davon ausgehen, dass Metzler ein unfähiger Leiter war, der die Augen vor den Problemen verschloss, werfen sie Higginbotham vor, Aufträge verpfuscht und ein ungesundes Arbeitsklima geschaffen zu haben.

Foto: CHIP SOMODEVILLA/ AFP
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