Armut in Spanien - DER SPIEGEL
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Bedürftige in Madrid "Es ist nicht leicht, vor einem Supermarkt, um Hilfe zu bitten"

Spanien leidet noch immer unter der weltweiten Finanzkrise, die zu massenhafter Armut geführt hat. Arbeitslose haben deshalb in Madrid eine Suppenküche gegründet. Reuters-Fotografin Susana Vera hat einige von ihnen begleitet.
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Das Bild zeigt Menschen in Spaniens Hauptstadt Madrid, die darauf warten, gespendete Mahlzeiten abzuholen. Familien gründeten die Suppenküche in Tetuan, einem Arbeiterviertel in Madrid. Die Familien sammeln vor Supermärkten Essensspenden und helfen bei der Ausgabe mit. Mehr als 30 Familien nehmen am Projekt teil.

Foto: SUSANA VERA/ REUTERS
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Ein Mann sucht in einer Mülltonne nach Essen. Im Hintergrund sind die Bankentürme des Finanzviertels von Madrid zu sehen. Spanien leidet noch immer unter den Auswirkungen der Wirtschaftskrise.

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Ein Mädchen guckt ihrer Mutter zu, wie sie Essen vor einem Supermarkt an Bedürftige spendet.

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Das Bild zeigt, wie Majid Mnissar (rechts im Bild) und seine Frau Toni Trigo nach Hause laufen. Ihre Kinder (v.l.n.r.) Leila, Dunia und Elias tragen Geschenke, die sie von einer Hilfsorganisation erhalten haben. Mnissar hat durch die Wirtschaftskrise im Jahr 2009 seinen Arbeitsplatz als Mechaniker verloren. Auch seine Frau hat keinen Job mehr. Weil sie die Miete nicht mehr zahlen konnten, sind sie zu fünft bei Trigos Eltern eingezogen - in eine Zweizimmerwohnung.

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"Es ist nicht leicht, vor einem Supermarkt zu warten und Menschen um Hilfe zu bitten", sagt Toni Trigo. Doch nur so habe die Familie etwas zu Essen auf dem Tisch. Das Bild zeigt, wie die Mutter mit ihrem siebenjährigen Sohn Elias streitet. Trigo ist sauer, weil ihrem Sohn die von ihr gekochte Paella nicht schmeckt. Trigo hat mit gespendetem Essen gekocht.

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Leben auf engstem Raum: Die neunjährige Dunia schläft im Wohnzimmer, während ihre Geschwister Elias und Leila sowie ihre Großmutter Maria Antonia Domenech fernsehen.

Foto: © Susana Vera / Reuters/ REUTERS
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Toni Trigo gibt einer Frau einen Flyer und bittet um Spenden für die Suppenküche.

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Eine Frau hebt Flugblätter der Suppenküche vor einem Supermarkt auf, während eine Einkäuferin Essen spendet.

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Auch Pedro hat wenig Geld und ist hungrig. Er wartet bei einer Essensausgabe, bis er dran kommt.

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Helfer Klever verteilt Brot bei einer Essensausgabe.

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Eine Frau verteilt vor einem Supermarkt Flugblätter, um auf die Suppenküche aufmerksam zu machen.

Foto: © Susana Vera / Reuters/ REUTERS
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