Armut: Kinderarbeit in Nicaragua - DER SPIEGEL
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Armut Kinderarbeit in Nicaragua

Weltweit schuften 215 Millionen Minderjährige, und die Zahl könnte noch steigen. Doch mit einer Ächtung der Kinderarbeit ist es nicht getan, sagt eine christliche Hilfsorganisation - sie setzt sich für die Legalisierung ein. Nur so lasse sich Ausbeutung verhindern.
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Der Jugendclub Infantil ist eine Anlaufstelle für viele Kinder und Jugendliche in Jinotega. Hier können sie sich journalistisch aussprobieren, auf die Nöte und Ängste der anderen Kinder im Ort aufmerksam machen. Francis ist seit vier Jahren Clubmitglied.

Foto: Christliche Initiative Romero
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So sieht eine stolze Jungjournalistin aus. Francis trifft den Radio-Direktor Donal Aráuz. Für seinen Sender Estéreo Libre produziert sie in einer Jugendsendung Beiträge über die Situation von Kindern in Nicaragua, die einmal die Woche ausgestrahlt werden.

Foto: Christliche Initiative Romero
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Jungjournalistin Francis bei der Arbeit. Es ist ihr wichtig, auf die sozialen Missstände in ihrem Heimatort Jinotega in Nicaragua hinzuweisen. "Über die Kindheit" heißt die Radiosendung, bei der sie mitwirkt.

Foto: Christliche Initiative Romero
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215 Millionen Kinder arbeiten weltweit - nur drei Prozent weniger als noch 2004. Experten befürchten, dass die Finanz- und Weltwirschaftskrise die Fortschritte bremsen könnten. In Nicaragua verkaufen junge Mädchen oft süßes Gebäck, nicht selten werden sie dabei sexuell belästigt.

Foto: Christliche Initiative Romero
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Die Kinder des Jugendclubs Infantil interviewen, recherchieren, dokumentieren. Sie fordern mehr Rechte für arbeitende Kinder und höhrere Löhne für ihre Eltern.

Foto: Christliche Initiative Romero
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?