Artenschützer besorgt: Gefährdete Primaten - DER SPIEGEL
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Artenschützer besorgt Gefährdete Primaten

Gorillas, Lemuren, Orang-Utans - die Weltnaturschutzunion IUCN schlägt Alarm: Etwa die Hälfte aller bekannten 634 Primatenarten ist vom Aussterben bedroht. Vor allem in Südostasien leben Primaten gefährlich.
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Gorilla (im Mefou National Park in Kamerun, 2009): 48 Prozent aller 634 bekannten Primatenarten befinden sich auf der Roten Liste, warnt die Weltnaturschutzunion IUCN. 25 Arten - darunter Gorillas, Krallenaffen und Lemuren - sind sogar so sehr gefährdet, dass sie aussterben könnten, sollte nichts zu ihrem Schutz unternommen werden.

Foto: Finbarr O'Reilly/ REUTERS
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Blauaugenmaki (auf Madagaskar, undatierte Aufnahme): Von den 25 am stärksten bedrohten Arten leben sechs auf dem afrikanischen Kontinent, drei in Südamerika und 11 in Südostasien. Die Blauaugenmakis leben nur im Nordwesten von Madagaskar.

Foto: Nora Schwitzer/ AFP
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Gibbon (im Khao Yai Nationalpark in Thailand, 2005): "Das tropische Asien ist für ein Tier, das größer als ein Hase ist, der mit Abstand übelste Ort zum Leben", sagt Simon Stuart, Chef der IUCN-Kommission für das Überleben der Arten. Vor allem in Vietnam und Laos sei die Lage besonders trostlos.

Foto: ESTHER CLARKE/ AP
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Großer Bambuslemur (auf Madagaskar, 2005): Diese Art kommt nur in den Regenwäldern von Madagaskar vor.

Foto: AP / Conservation International
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Gorilla (in der Demokratischen Republik Kongo, 2008): Weltweit ist die Zerstörung des Lebensraums der Primaten, vor allem durch Brandrodung, die Hauptursache für Ausrottung von Arten.

Foto: Brent Stirton/ Getty Images
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Koboldmaki (auf der philippinischen Insel Bohol, 2007): Die Anzahl der Tiere sei nicht immer zugleich das Maß für die Bedrohung einer Art, so die IUCN-Experten. Entscheidend sei auch, wie gut die Regierungen die schwindenden Tierpopulationen vor Abholzung und Jagd beschützten.

Foto: STAFF/ REUTERS
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Kipunji (in Tansania, undatierte Aufnahme): "Wir haben die Möglichkeiten, die Krise zu erfassen", sagt Russell Mittermeier, Chef der IUCN-Primatengruppe. "Aber bislang haben wir versagt, auch entsprechend zu handeln."

Foto: AP / Jim Davenport / WCS
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