Aschenbecher im Auto: Ein Abgesang - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Abgesang auf den Autoaschenbecher Die goldene Ära der Rauchertempel

Der Aschenbecher gehörte mal zum Auto wie Lenkrad und Hupe. Heute zählen die kleinen Rauchertempel zur Sonderausstattung, sie verschwinden Stück für Stück. Eigentlich schade - denn viele Kippenkästchen waren kleine Kunstwerke.
1 / 20

Luxus-Raucherecke: Im Fond des Bentley 8 Litre aus den Dreißigerjahren war der Aschenbecher in die Seitenwand eingelassen. Die Kordel darüber dient übrigens als Haltegriff. Die Aufnahmen aus den Fahrzeugen stammen größtenteils aus ZeitHaus-Museum der Autostadt in Wolfsburg.

Foto: Lars Landmann / Autostadt
2 / 20

Für Genießer: Schnöde Zigaretten sind hier eher fehl am Platz - zu diesem Schmuckkästchen passen teure Zigarren.

Foto: Lars Landmann / Autostadt
3 / 20

Leichtes Spiel: Wo versteckt sich wohl in diesem Cockpit des BMW 1500 von 1963 der Ascher?

Foto: Lars Landmann / Autostadt
4 / 20

Genau: Direkt unter dem Lautsprecher - wo übrigens auch nachträglich auch eine Klimaanlage eingebaut werden konnte. Unter der großen Abdeckung befindet sich der schmale Graben für die Kippe unterwegs.

Foto: Lars Landmann / Autostadt
5 / 20

Das hat Stil: Im Renault 16 von 1967 ist der Aschenbecher samt Anzünder in einer Art Lederschatulle untergebracht.

Foto: Lars Landmann / Autostadt
6 / 20

Formschön: Hier möchten sich vielleicht sogar Nichtraucher eine anstecken.

Foto: Lars Landmann / Autostadt
7 / 20

Ehrenplatz: Im Horch 930 von 1939 wirkt es fast so, als sei das Auto um den Aschenbecher herum konstruiert worden.

Foto: Lars Landmann / Autostadt
8 / 20

Silber und Rot: Die Beifahrertüre einer Corvette von 1954.

Foto: Lars Landmann / Autostadt
9 / 20

No Smoking? Nicht in diesem Chevy.

Foto: Lars Landmann / Autostadt
10 / 20

Borgward Hansa 1500 von 1951: Ein ausziehbarer Aschenbecher, flankiert von zwei Hebelchen.

Foto: Lars Landmann / Autostadt
11 / 20

Sehr übersichtlich: Das Armaturenbrett dieses VW Käfer von 1956 ist spartanisch eingerichtet. Was aber auf keinen Fall fehlen durfte: der Aschenbecher.

Foto: Lars Landmann / Autostadt
12 / 20

Weiterentwickelt: Im Käfer mit Baujahr 1971 gibt es nun ein Radio und einige Knöpfe mehr - und auf dem Ascher ist die Gangschaltung skizziert.

Foto: Lars Landmann / Autostadt
13 / 20

Holz und Leder: Ein Blick ins Cockpit eines Bentley T2 von 1978. Mittig, jeweils mit einer Öffnung für Fahrer und Beifahrer, der Aschenbecher.

Foto: Lars Landmann / Autostadt
14 / 20

Gediegen rauchen am Arbeitsplatz: In einem Auto dieses Zuschnitts dient der Aschenbecher eher dem Chauffeur. Die beiden Stifte mit den Manschettenknöpfen sind übrigens keine Zigarettenanzünder, sondern dienen der Verstellung der Sitze.

Foto: Lars Landmann / Autostadt
15 / 20

Japanisches Design: der Aschenbecher in einem Toyota Corolla von 1966

Foto: Lars Landmann / Autostadt
16 / 20

Spaßbremse: In diesem Aschenbecher des VW Derby wäre wohl Platz für eine ganz Stange Kippen; aber die Ansage ist unmissverständlich.

Foto: Lars Landmann / Autostadt
17 / 20

Schnappschuss: Was aussieht wie eine klassische Kamera, ist der Aschenbecher im Tatra T77 von 1936.

Foto: Tom Grünweg
18 / 20

Dezent verborgen: Der Aschenbecher im Jaguar E-Type könnte eine Art Geheimfach sein – wäre da nicht die Beschriftung darüber.

Foto: SPIEGEL ONLINE
19 / 20

Halbkreis: Der Ascher lässt sich um 180 Grad drehen.

Foto: SPIEGEL ONLINE
20 / 20

Ausgedrückt: zwei Kippen im Ascher eines Jeep Wrangler

Foto: SPIEGEL ONLINE
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?