Abgesang auf den Autoaschenbecher Die goldene Ära der Rauchertempel
Luxus-Raucherecke: Im Fond des Bentley 8 Litre aus den Dreißigerjahren war der Aschenbecher in die Seitenwand eingelassen. Die Kordel darüber dient übrigens als Haltegriff. Die Aufnahmen aus den Fahrzeugen stammen größtenteils aus ZeitHaus-Museum der Autostadt in Wolfsburg.
Für Genießer: Schnöde Zigaretten sind hier eher fehl am Platz - zu diesem Schmuckkästchen passen teure Zigarren.
Leichtes Spiel: Wo versteckt sich wohl in diesem Cockpit des BMW 1500 von 1963 der Ascher?
Genau: Direkt unter dem Lautsprecher - wo übrigens auch nachträglich auch eine Klimaanlage eingebaut werden konnte. Unter der großen Abdeckung befindet sich der schmale Graben für die Kippe unterwegs.
Das hat Stil: Im Renault 16 von 1967 ist der Aschenbecher samt Anzünder in einer Art Lederschatulle untergebracht.
Formschön: Hier möchten sich vielleicht sogar Nichtraucher eine anstecken.
Ehrenplatz: Im Horch 930 von 1939 wirkt es fast so, als sei das Auto um den Aschenbecher herum konstruiert worden.
Silber und Rot: Die Beifahrertüre einer Corvette von 1954.
No Smoking? Nicht in diesem Chevy.
Borgward Hansa 1500 von 1951: Ein ausziehbarer Aschenbecher, flankiert von zwei Hebelchen.
Sehr übersichtlich: Das Armaturenbrett dieses VW Käfer von 1956 ist spartanisch eingerichtet. Was aber auf keinen Fall fehlen durfte: der Aschenbecher.
Weiterentwickelt: Im Käfer mit Baujahr 1971 gibt es nun ein Radio und einige Knöpfe mehr - und auf dem Ascher ist die Gangschaltung skizziert.
Holz und Leder: Ein Blick ins Cockpit eines Bentley T2 von 1978. Mittig, jeweils mit einer Öffnung für Fahrer und Beifahrer, der Aschenbecher.
Gediegen rauchen am Arbeitsplatz: In einem Auto dieses Zuschnitts dient der Aschenbecher eher dem Chauffeur. Die beiden Stifte mit den Manschettenknöpfen sind übrigens keine Zigarettenanzünder, sondern dienen der Verstellung der Sitze.
Japanisches Design: der Aschenbecher in einem Toyota Corolla von 1966
Spaßbremse: In diesem Aschenbecher des VW Derby wäre wohl Platz für eine ganz Stange Kippen; aber die Ansage ist unmissverständlich.
Schnappschuss: Was aussieht wie eine klassische Kamera, ist der Aschenbecher im Tatra T77 von 1936.
Dezent verborgen: Der Aschenbecher im Jaguar E-Type könnte eine Art Geheimfach sein wäre da nicht die Beschriftung darüber.
Halbkreis: Der Ascher lässt sich um 180 Grad drehen.
Ausgedrückt: zwei Kippen im Ascher eines Jeep Wrangler