Ashley: Ein Leben lang im Kinderkörper - DER SPIEGEL
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Ashley Ein Leben lang im Kinderkörper

Ein behindertes Mädchen, sorgende Eltern, ein extremer medizinischer Eingriff - Ashleys Schicksal bewegt die Gemüter: Dürfen Ärzte den Körper auf Lebenszeit in Kinderdimensionen halten? Ethiker sind skeptisch, die Leser nehmen Anteil - und die Eltern möchten anonym bleiben.
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Weblog "Ashley's Treatment": Die anonymen Eltern des behinderten Mädchens haben auch ein Fotoalbum ins Internet gestellt, das Bilder aus dem Leben von Ashley zeigt. Die Eltern wollen damit erklären, warum sie zu der umstrittenen Entscheidung gelangt sind, das Wachstum ihrer Tochter auf dem Niveau eine Kindes anzuhalten

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Behandelnder Arzt: Douglas Diekema vom Seattle Children's Hospital verteidigt in einer Fachzeitschrift seine Entscheidung, Ashley zu operieren und mit Hormonen zu behandeln. "Ein neues Herangehen an ein altes Dilemma" hatten die Mediziner in dem Beitrag kommentiert

Foto: AP
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Weihnachten: Die anonyme Familie des behinderten Mädchens (rechts) im Dezember 2006

Foto: ashleytreatment.spaces.live.com/blog
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Ashley als Baby: Die Geburt verlief normal, doch dann traten Komplikationen auf. Heute ist das Kind im Alter von neun Jahren immer noch auf dem mentalen Niveau eines drei Monate alten Babys

Foto: ashleytreatment.spaces.live.com/blog
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Ashley im Jahr 2000: Ob sie ihre Angehörigen erkennen kann, wissen die Eltern nicht. Aber sie glauben es

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Nach dem Bad: Die Eltern und Großmütter können Ashley (hier im Jahr 2002) noch gerade so durch die Wohnung tragen, heben und pflegen. Die Eltern stellen in ihrem Weblog jedoch klar: Wenn es keine Behandlungsmöglichkeit gegeben hätte, und Ashley "300 Pfund schwer geworden wäre", hätte die Familie sie dennoch weiterhin zuhause pflegen wollen

Foto: ashleytreatment.spaces.live.com/blog
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Ashley in ihrem Nest (2003): Die Eltern sprechen auch von "unserem Kissen-Engel" ("pillow-angel"), weil Ashley den Großteil ihrer Zeit reglos auf einem Kissen liegend verbringt

Foto: AFP
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Ausflug: Ashley im Jahr 2006 in ihrem Rollstuhl. Besonders Ausflüge mit der Familie wären zusehends schwieriger geworden, wenn Ashleys Körper zu dem einer erwachsenen Frau herangewachsen wäre, befürchteten die Eltern

Foto: ashleytreatment.spaces.live.com/blog
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?