Asien: Bilder der Flutkatastrophe - DER SPIEGEL
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Asien Bilder der Flutkatastrophe

Die Überschwemmungen in Asien nehmen bislang unbekannte Ausmaße an. 1600 Menschen sind in den Fluten ums Leben gekommen, in Bangladesch haben mehr als 60 Millionen Menschen ihr Heim verloren, auch im Osten Indiens wird die Lage für Millionen von Menschen immer verzweifelter, und die Seuchengefahr steigt.
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Nach heftigen Monsunregen stehen weite Teile Ost-Indiens und zwei Drittel Bangladeschs unter Wasser.

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Ein Flutopfer schläft in seinem überschwemmten Haus. Fast die Hälfte der Bevölkerung Bangladeschs hat überhaupt kein Obdach mehr.

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Hilfsorganisationen bemühen sich, die Flutopfer mit dem Nötigsten zu versorgen.

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In einem improvisierten Floß versucht diese Mutter ihr Kind und ihre Habseligkeiten zu retten. Selbst 50 Prozent der Hauptstadt Bangladeschs Dhaka sind überflutet.

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Ein Dorfbewohner bedient eine beinahe überschwemmte Wasserpumpe. Mitten in der schmutztigbraunen Flut ist sauberes Wasser das kostbarste Gut.

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Auf ein Hoffnungszeichen horcht dieser Mann an seinem Radio. Während er sich selbst zumindest in ein Boot retten konnte, ist sein Heim im Hintergrund völlig zerstört.

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Ein winzigen Booten retten Grenzschutzbeamte einige Flüchtlinge. Insgesamt haben mehr als 60 Millionen Menschen ihr Heim verloren.

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In den überfluteten Gebieten drohen Cholera, Typhus und Ruhr. Noch bedecken die Fluten tausende tote Haustiere - und vermutlich noch Dutzende weitere Hochwasseropfer.

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Zahlreiche Inder haben sich auf einen Straßendamm geflüchtet, wo sie aus der Luft versorgt werden.

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Der Blick aus einem indischen Hubschrauber zeigt das Ausmaß der Verwüstungen. Der Barapeta-Fluß ist zu einer Seenlandschaft angeschwollen.

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Neben Fahrrädern und Rikscha ist plötzlich das Boot zum wichtigsten Verkehsmittel geworden.

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Tausende von Flutopfern werden in den kommenden Monaten auf Hilfslieferungen angewiesen bleiben.

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