Asteroiden Gefahr aus dem All
So könnte der Einschlag eines Flugkörpers auf dem kleinen Asteroiden "Dydimoon" aussehen (Wärmebild in der Computersimulation): Nasa und Esa wollen eine Doppelmission zur Abwehr von Asteroiden auf Kollisionskurs mit der Erde starten - wenn das Geld reicht.
Asteroid im Anflug auf die Erde (künstlerische Darstellung): Der Einschlag eines kosmischen Geisterfahrers auf unserem Planeten ist extrem unwahrscheinlich - könnte aber massive Folgen haben.
Raumfahrer Rusty Schweickart (2010): Der Ex-Astronaut setzt sich seit Jahren dafür ein, dass die Menschheit sich fit macht, um einem drohenden Einschlag eines Asteroiden technisch etwas entgegen zu setzen.
Planetenforscher bei einer Pressekonferenz zu Asteroiden in Berlin (November 2016): Rund 100 Wissenschaftler haben einen offenen Brief unterschrieben, der vor der Gefahr durch Asteroiden warnt - und Geld für die Nasa- und Esa-Missionen fordert.
Nach Einschlag eines Meteoritenfragments auf einem See bei Tscheljabinsk in Russland (Februar 2013): Ein rund 20 Meter großer Brocken war rund 30 Kilometer über der Millionenstadt explodiert. Dabei wurden rund 1500 Menschen verletzt, vor allem durch die Splitter geborstener Glasscheiben.
Kratermeer auf dem Mond ("Apollo 11"-Foto aus dem Juli 1969): Nach kosmischen Dimensionen sind solche Einschläge gar nicht so selten. Das vergisst man nur auf der Erde manchmal.
Barringer-Krater im US-Bundesstaat Arizona (Archivbild): Hier ist vermutlich vor 50.000 Jahren ein etwa 45 Meter großer Meteorit aus Eisen eingeschlagen. Das hatte allerdings keine globalen Auswirkungen.
Meteorit aus der Antarktis (Februar 2008): Dieses Exemplar hatten deutsche Wissenschaftler bei einer Expedition entdeckt. In dieser Größe sind die kosmischen Projektile faszinierend - werden sie deutlich größer, könne Gefahren drohen.
Unterwassertraining für eine Asteroidenmission (vor dem US-Bundesstaat Florida, Mai 2010): Die Nasa wollte einige Zeit lang mit Menschen zu einem Asteroiden fliegen und stellte bereits entsprechende Voruntersuchungen an. Was aus den Plänen wird, ist derzeit aber unklar.