Asteroiden: Gefahr aus dem All - DER SPIEGEL
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Asteroiden Gefahr aus dem All

Kracht Ende des nächsten Jahrhunderts ein 500 Meter großer Brocken auf die Erde? Forscher haben die Wahrscheinlichkeit dafür mit Eins zu 1400 berechnet. Das Risiko könnte sogar noch steigen. Umso wichtiger ist die Erforschung von Abwehrtechniken.
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Asteroideneinschlag auf der Erde (künstlerische Darstellung): "Wir wissen, dass es in der Vergangenheit passiert ist. Und wir wissen, dass es wieder passieren wird", beschwört Alan Harris vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Gefahr eines Treffers. "Wir können uns nur schützen, in dem wir die Objekte beobachten."

Foto: NASA / Don Davis
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Milliarden Jahre alt: Asteroiden gibt es zu Hunderttausenden in unserem Sonnensystem. Sie sind Relikte aus der Zeit, als Zentralsgestirn und Planeten noch jung waren. Weil viele von ihnen weit von uns entfernt ihre Bahnen ziehen, können nur wenige der Erde überhaupt gefährlich werden. Um das Einschlagsrisiko zu berechnen, muss man ihren Orbit sehr genau kennen.

Foto: AFP
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Gefahr für die Erde: Zu sehen ist die grafische Darstellung einer Kollision zweier Asteroiden in der Region zwischen Mars und Jupiter vor rund 160 Millionen Jahren. Bruchstücke dieser Kollision haben möglicherweise zu einem katastrophalen Asteroideneinschlag auf der Erde vor 65 Millionen Jahren geführt.

Foto: DPA
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Einschlagsgefahr: Besonders wenig wissen die Astronomen über Flugkörper, die zwischen Erde und Sonne ihre Bahnen ziehen - und ebenfalls auf einen Kollisionskurs abgelenkt werden könnten. Von den dort vermuteten tausend Objekten sind bis jetzt gerade einmal neun identifiziert, weil sie von uns aus gegen die Sonne kaum zu erspähen sind.

Foto: NASA / Don Davis
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Verwüsteter Wald: Das sogenannte Tunguska-Objekt, das vor rund hundert Jahren am Himmel über Sibirien explodierte, verwüstete rund 2000 Quadratkilometer Wald. Wahrscheinlich handelte es sich um einen kleineren Flugkörper, der bereits in der Luft auseinanderbrach.

Foto: AP
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Nördlinger Ries (Satellitenaufnahme): Der rund 24 Kilometer große Krater stammt von einem Einschlag vor rund 14,5 Millionen Jahren.

Foto: DDP
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Baringer-Krater (im US-Bundesstaat Arizona): Der Flugkörper, der für das riesige Loch verantwortlich sein soll, dürfte gerade einmal ein paar Dutzend Meter groß gewesen sein.

Foto: USGS
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