Asteroidenabwehr: Gefährliche Geisterfahrer - DER SPIEGEL
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Asteroidenabwehr Gefährliche Geisterfahrer

Abschleppen? Aus der Bahn kegeln? Oder doch gleich sprengen? Die Europäische Union lässt Forscher jetzt untersuchen, was sich gegen einen Asteroiden auf Crashkurs unternehmen ließe. Es geht um die Baupläne für eine Test-Mission.
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Asteroid auf Crashkurs (künstlerische Darstellung): Forscher wissen, dass es in der Erdgeschichte immer wieder schwere Einschläge gegeben hat. Zum Teil künden noch heute riesige Krater davon: der Barringer-Krater in Arizona, das Nördlinger Ries in Süddeutschland, der Manicouagan-See in Kanada und so weiter. Ein EU-Projekt soll Konzepte zur Asteroidenabwehr zusammentragen.

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Verteilung der Asteroiden (grafische Darstellung): Die Nasa geht nach Studien mit dem Infrarotteleskop "Wise" von gut 980 Stück aus, die einen Kilometer und größer sind. Dazu...

Foto: NASA/ JPL-Caltech
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...kommen noch einmal rund 19.500 mittelgroße Exemplare zwischen 100 Metern und einem Kilometer, die meisten davon noch unentdeckt. Ganz zu schweigen von den zahllosen kleineren Brocken, die immer noch für lokale Verwüstungen sorgen können.

Foto: NASA/ JPL-Caltech
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Größenbestimmung bei Asteroiden: Mit Infrarotteleskopen ist eine bessere Beobachtung auch dunkler Objekte möglich.

Foto: NASA/ JPL-Caltech
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Suche nach dunklen Asteroiden: Die Körper strahlen Sonnenlicht im Infrarotbereich ab und sind so selbst beii dunkler Oberfläche zu finden. Trotzdem sind noch viele kleinere Asteroiden unbekannt.

Foto: NASA/ JPL-Caltech
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Foto: DPA/ NASA/ Goddard/ Univ. of Arizona
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