Asyl-Bewerber in Deutschland - DER SPIEGEL
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Grafische Darstellung Asylbewerber in Deutschland

Die Zahl der Asylbewerber in Deutschland ist auf ein Rekordhoch gestiegen. Wer entscheidet über ihre Anträge? Wie viele wurden in diesem Jahr abgelehnt? Und woher kommen die meisten Flüchtlinge? Der Überblick.
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Griechische Grenzschützer auf Kontrolle an der Grenze ihres Landes mit der Türkei: Für Flüchtlinge hat sich Europa immer mehr zur Festung entwickelt. Viele Länder schotten sich ab, erhöhen die bürokratischen Hürden - oder bringen Hilfesuchende unter haarsträubenden Bedingungen unter.

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Diese Karte zeigt, aus welchen Ländern besonders viele Asylbewerber nach Deutschland kommen: Im ersten Halbjahr 2013 liegt Russland mit 9957 Asylanträgen auf Platz eins der Top Ten.

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Und so sah es im Vergleich in den vergangenen Jahren aus: Während 2003 und 2004 besonders viele Asylbewerber aus der Türkei nach Deutschland kamen, waren es von 2006 bis 2008 vor allem Menschen aus dem Irak.

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Diese Grafiken von 2009 bis zum ersten Halbjahr 2013 zeigen die Top Ten der Länder, aus denen besonders viele Asylbewerber nach Deutschland kamen. 2012 lag beispielsweise Serbien ganz vorne.

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In den neunziger Jahren war die Zahl der Asylbewerber besonders hoch. 1985 waren es noch 55.000 Menschen, 1991 schon 256.000, die in Deutschland Zuflucht suchten. 1993 wurde das Asylrecht überarbeitet. Wer über einen "sicheren Drittstaat" einreist, so hieß es, muss dorthin wieder zurück.

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Anhand dieser Kreisdiagramme ist zu erkennen, in wie vielen Fällen das Bundesamt für Migration Asylanträgen stattgegeben oder diese abgelehnt hat. Möglich ist auch die Gewährung von Flüchtlingsschutz oder die Feststellung eines Abschiebeverbots - die Rede ist dabei von "Sachentscheidungen", die eine individuelle Einzelfallprüfung voraussetzen. Dies ist bei "Formellen Entscheidungen" nicht der Fall. Sie treten beispielsweise dann ein, wenn ein Asylverfahren eingestellt wird, weil der Bewerber seinen Antrag zurückgezogen hat.

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So sahen die Entscheidungsquoten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge ab 2005 aus. 2009 wurden beispielsweise 39,4 Prozent der Asylanträge abgelehnt, in 1,6 Prozent der Fälle wurde der Bewerber als Asylberechtigter anerkannt.

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Auch hier ist zu erkennen, dass die Ablehnungen meist deutlich überwiegen.

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