"Atlantis": Nur noch einmal ins All - DER SPIEGEL
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"Atlantis" Nur noch einmal ins All

Es ist ihr letzter Arbeitseinsatz, wahrscheinlich. Nach ihrem ISS-Flug darf die US-Raumfähre "Atlantis" aufs Altenteil - jedenfalls wenn bei den zwei folgenden Shuttle-Missionen nichts schiefläuft.
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An der ISS (am 17. Mai 2009): Raumfahrer Mike Massimo betrachtet das Shuttle bei einem Weltraumeinsatz von außen. Auch die deutsche Raumfahrt hat Bekanntschaft mit der "Atlantis" gemacht. Der Transporter hievte 2008 das maßgeblich in Bremen entwickelte europäische Weltraumlabor "Columbus" mit dem Astronauten Hans Schlegel zur ISS.

Foto: AFP
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"Atlantis" vor ihrem letzten regulären Flug (am 13. Mai 2010): Ein letztes Mal muss sie noch der Extrembelastung standhalten, die ein Weltraumflug mit sich bringt. Dann, nach voraussichtlich zwölf Tagen im All, darf die US-Raumfähre endlich in den verdienten Ruhestand.

Foto: MATT STROSHANE/ AFP
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"Atlantis"-Start (am 11. Mai 2009): Die Raumfähre, in der Nasa-Sprache heißt sie nüchtern OV-104, hat mehrfach Raumfahrtgeschichte geschrieben, nachdem sie die Raumflotte der Nasa im April 1985 komplettierte.

Foto: STAN HONDA/ AFP
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Spektakuläre Nachtlandung (am 21. September 2006): Die "Atlantis" gilt als der Lastesel unter den drei verbliebenen Space Shuttles.

Foto: CHRIS O'MEARA/ AFP
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"Atlantis" im Anflug auf die ISS (Bild des deutschen Amateurastronomen Dirk Ewers, Februar 2008): Der Raumfähre fehlt ein Anschlusskabel für die Solarstromanlage der ISS. Das bedeutet, dass sie nach zwei Wochen auf jeden Fall zur Erde muss. Nachtanken ausgeschlossen.

Foto: Dirk Ewers/ AP
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"Atlantis" mit offener Ladebucht (am 16. Februar 2001): Elf Ausflüge, inklusive ihrer letzten Mission, wird die Raumfähre zur Internationalen Raumstation unternommen haben.

Foto: NASA/ dpa
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"Atlantis" am 15. November 2009: Ursprünglich sollte die Raumfähre schon 2008 auf ihre letzte Reise gehen. Doch wegen des absehbaren Endes des Shuttle-Programms ließ die Nasa die "Atlantis" einfach weiterfliegen.

Foto: A2800 epa Dernier/ dpa
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"Atlantis" auf Transportflugzeug (am 5. März 2001): Die Mission STS-124 der "Atlantis" werde sein wie jede andere auch, meint Ken Ham. Er ist der voraussichtlich letzte Kommandant einer "Atlantis"-Crew.

Foto: GEORGE SHELTON/ AP
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"Atlantis" an der "Mir" (am 9. April 1996): Als erste US-Raumfähre dockte sie 1995 an der russischen Raumstation an. Sechs weitere Male besuchte sie den ehemaligen Gegner im All.

Foto: Nasa Files/ dpa
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Landung (am 20. Februar 2001): Am 26. Mai, dem voraussichtlichen Datum ihrer Rückkehr zur Erde, kommt die "Atlantis" nicht direkt aufs Abstellgleis. Bis zum allerletzten Flug im Shuttle-Programm - die Nasa rechnet mit November - bleibt sie im Dienst. Als Ersatzflieger, der ausrücken müsste, falls die Crew eines anderen Shuttle im Weltall Probleme bekommt.

Foto: Scott Nelson/ dpa
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Verwehte Kondensstreifen nach "Atlantis"-Start (am 08. Juni 2007): Die Ausmusterung der "Atlantis" ist der Anfang vom Ende des Space-Shuttle-Programms der Nasa.

Foto: A2800 epa Gary I Rothstein/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?