Atom-Ausstieg Stadland Frust
Jahrzehntelang lebten kleine Kommunen wie das niedersächsische Stadland gut von ihren Atomkraftwerken. Doch jetzt stellt der Ausstieg sie vor gewaltige Probleme - die Steuereinnahmen drohen zu versiegen. Es herrscht Ratlosigkeit.
Kernkraftwerk Unterweser: Die graue Betonkuppel ist in der Region mehr als nur ein Symbol für technologischen Fortschritt und wirtschaftlichen Aufschwung.
Foto: Carmen Jaspersen/ dpa
Stadtlands Bürgermeister Boris Schierhold muss sparen: "Es gibt keine heiligen Kühe mehr", sagt er.
Demonstration vor dem Atomkraftwerk: Der von E.on betriebene Reaktor beschäftigt knapp 400 Menschen und beliefert zwei Millionen Haushalte mit Strom.
Foto: Ingo Wagner/ dpa
E.on-Mitarbeiter auf dem Gelände des Kernkraftwerks Unterweser: Größter Arbeitgeber der Gegend
Foto: Ingo Wagner/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?