Atomausstieg: Sieg der Parteiräson - DER SPIEGEL
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Atomausstieg Sieg der Parteiräson

Die Parteispitze setzt sich durch: Die Grünen haben auf ihrem Parteitag beschlossen, den Atomausstieg der schwarz-gelben Bundesregierung mitzutragen. Die Kritiker bekamen keine Mehrheit für ihre Forderung, Merkel Bedingungen zu stellen.
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Grüner Sonderparteitag zur Energiewende: Die Delegierten verabschiedeten mit großer Mehrheit den Leitantrag des Bundesvorstands.

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Parteichefs Özedemir, Roth: Erfolg für die Führungsriege

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Grünen-Chefs Özdemir, Roth, Fraktionschef Trittin: Erleichterung bei den drei Spitzenleuten - die Mehrheit war nicht einmal knapp.

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Damit unterstützen die Grünen den Atomausstieg bis 2022. Die Forderung von Kritikern, ein Ja zu dem Gesetz an Bedingungen zu knüpfen, fand keine Mehrheit.

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Fraktionschefin Künast: "Ich will, dass wir ja sagen können."

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Fraktionschef Trittin: "Hauptsache, die Mehrheit steht. Darauf kommt es doch an."

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Erster grüner Ministerpräsident Kretschmann: "Wenn sich eine 20-Prozent-Partei zu 80 Prozent durchsetzt, ist es ein guter Kompromiss."

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Altlinker Hans-Christian Ströbele: "Da können wir doch nicht ja sagen, da müssen wir nein sagen", rief der Bundestagsabgeordnete - und bekam donnernden Applaus.

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Spott über den politischen Gegner: Delegierte mit fiktiven Wahlplakaten der CDU.

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Parteichefin Roth reklamiert den Atomausstieg als Erfolg der Grünen: "Unser Erfolg ist doch eine desaströse Niederlage der Atomparteien!"

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Am Anfang noch skepisch: Mehr als sechs Stunden stritten die Delegierten über den Konsenskurs.

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Am Ende ein klares Ergebnis: Die Mehrheit für den Leitantrag der Parteispitze war mit bloßem Auge erkennbar - am Ende verstummen die Kritiker.

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Ungewöhnlicher Gast: Der Ex-Umweltminister und CDU-Politiker Klaus Töpfer

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