Atomkrieg Klimafolgen der nuklearen Katastrophe
Pakistanischer Test einer ballistischen Rakete: Forscher haben die Klimafolgen eines Atomkriegs zwischen Indien und Pakistan erneut berechnet - die Resultate sind noch beunruhigender als beim ersten Versuch.
Buschfeuer in Australien: Nach einem Atomkrieg würden neuen Berechnungen zufolge große Feuersbrünste gigantische Mengen Ruß in die Stratosphäre transportieren.
UV-Indizes im Juni: Das Bild oben links zeigt die Strahlung, wie sie heute ist. Die anderen Abbildungen geben wieder, was das WACCM-Klimamodell als Folgen eines regionalen Atomkriegs berechnet hat - mit und ohne Abschwächung durch Ruß ("Black Carbon", BC) und für verschiedene Zeitpunkte nach dem Krieg.
UV-Strahlung im Dezember: In der zweiten Jahreshälfte trifft es die Südhalbkugel.
Klimafolgen: Die Abkühlung nach einem Atomkrieg würde insbesondere Nordeuropa und Nordamerika betreffen.
Tambora: Große Vulkanausbrüche hatten in der Vergangenheit Einfluss aufs Klima - wie etwa 1815, als der Tambora in Indonesien ausbrach und gewaltige Mengen an Asche und Gasen in die Erdatmosphäre blies. Die Temperaturen in Europa und Nordamerika sanken deutlich - allerdings nur für ein Jahr. Die Klimafolgen eines Atomkriegs würden den neuen Berechnungen zufolge wesentlich länger anhalten.
Ausbruch des Pinatubo (November 1991): Der Ruß aus brennenden Städten würde sich deutlich länger in der Atmosphäre halten als vulkanische Aerosole - da sie bis zu 60 Kilometer hoch in die Stratosphäre aufsteigen und sich dort lange verbleiben würden.
San Francisco nach dem großen Erdbeben von 1906: Mehrmals in der Geschichte brannten Großstädte, ...
... wie auch im Zweiten Weltkrieg, etwa nach der Bombardierung Dresdens. Aber noch nie haben Dutzende Städte zugleich gebrannt, wie es nach einem Atomkrieg zu erwarten wäre.