Atommüll Ungelöstes Endlager-Problem
Ist hier der passende Ort für ein Atommüll-Endlager? Atomkraftgegner ziehen in Schützanzügen durch Berlin, stellen ...
... am Brandenburger Tor eine Probebohrung nach, mit der die Festigkeit des Gesteins geprüft werden soll. Das Endlager Asse in Niedersachsen droht ...
... unterdessen abzusaufen. Wasser dringt in die Anlage ein, was Experten schon lange vor der Nutzung vorhergesagt hatten. Die Politik ignorierte die Warnungen, das Sichern der Anlage wird mehrere Milliarden Euro kosten. Wissenschaftler warnen auch ...
... vor der Nutzung eines Salzstocks in Gorleben als Endlager. Auch hier könnte Wasser eindringen, die geologischen Gegebenheiten seien ungeeignet, um hier stark radioaktives Material für eine Million Jahre zu lagern.
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD)erklärte Gorleben wegen angeblicher Planungsfehler bereits als politisch tot und zog damit ...
... den Zorn von Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) auf sich. Union und FDP wollen die Laufzeiten von Atomkraftwerken verlängern, dringend brauchen sie auch für künftig anfallenden Atommüll eine Lösung.
Auch das ehemalige DDR-Endlager Morsleben, in das nach der Wende entgegen der Warnungen von Experten und zuständigen Behörden weiter strahlender Müll eingelagert wurde, kostet die Steuerzahler Milliarden. Das alte Bergwerk muss aufwendig stabilisert werden.
Ob die Sanierung des Endlagers Asse überhaupt gelingt, ist noch fraglich. Das Schließungskonzept wird noch erarbeitet, womöglich muss der Müll wieder aus der unterirdischen Anlage herausgeholt werden.