Atommüll: Ungelöstes Endlager-Problem - DER SPIEGEL
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Atommüll Ungelöstes Endlager-Problem

Die Atomindustrie hofft nach einem Regierungswechsel auf längere Laufzeiten für ihre Kernkraftwerke und somit neue Milliardengewinne. Um den Atommüll soll sich die Politik kümmern. Doch die hat in 50 Jahren noch keine Lösung gefunden - vor der Wahl spitzt sich der Konflikt weiter zu.
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Ist hier der passende Ort für ein Atommüll-Endlager? Atomkraftgegner ziehen in Schützanzügen durch Berlin, stellen ...

Foto: A3818 Klaus-Dietmar Gabbert/ dpa
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... am Brandenburger Tor eine Probebohrung nach, mit der die Festigkeit des Gesteins geprüft werden soll. Das Endlager Asse in Niedersachsen droht ...

Foto: A3818 Klaus-Dietmar Gabbert/ dpa
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... unterdessen abzusaufen. Wasser dringt in die Anlage ein, was Experten schon lange vor der Nutzung vorhergesagt hatten. Die Politik ignorierte die Warnungen, das Sichern der Anlage wird mehrere Milliarden Euro kosten. Wissenschaftler warnen auch ...

Foto: A9999 Schachtanlage Asse/ dpa
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... vor der Nutzung eines Salzstocks in Gorleben als Endlager. Auch hier könnte Wasser eindringen, die geologischen Gegebenheiten seien ungeeignet, um hier stark radioaktives Material für eine Million Jahre zu lagern.

Foto: ddp
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Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD)erklärte Gorleben wegen angeblicher Planungsfehler bereits als politisch tot und zog damit ...

Foto: A3838 Jens Ressing/ dpa
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... den Zorn von Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) auf sich. Union und FDP wollen die Laufzeiten von Atomkraftwerken verlängern, dringend brauchen sie auch für künftig anfallenden Atommüll eine Lösung.

Foto: A3794 Peter Steffen/ dpa
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Auch das ehemalige DDR-Endlager Morsleben, in das nach der Wende entgegen der Warnungen von Experten und zuständigen Behörden weiter strahlender Müll eingelagert wurde, kostet die Steuerzahler Milliarden. Das alte Bergwerk muss aufwendig stabilisert werden.

Foto: ddp
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Ob die Sanierung des Endlagers Asse überhaupt gelingt, ist noch fraglich. Das Schließungskonzept wird noch erarbeitet, womöglich muss der Müll wieder aus der unterirdischen Anlage herausgeholt werden.

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