Attacke auf Bahnhof: - DER SPIEGEL
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Attacke in Kunming Verwaiste Bahnhofshalle, verstreutes Gepäck

Eine Gruppe bewaffneter Männer hat auf einem Bahnhof im Südwesten Chinas ein Massaker verübt. Demnach seien laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua bei der Attacke in der Stadt Kunming mindestens 27 Menschen getötet und mehr als hundert verletzt worden.
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Polizisten in Kuming: Bei einem Angriff auf einen Bahnhof im Südwesten Chinas sind mindestens 27 Menschen getötet worden. Mehr als hundert Menschen seien verletzt worden, als mit Messern bewaffnete Männer den Bahnhof in der Stadt Kunming attackiert hätten, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag.

Foto: AP/dpa
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Ermittlungen vor dem Bahnhofsgebäude: Über die Identität und das Motiv der Angreifer gab es zunächst keine Informationen. Die örtlichen Behörden bezeichneten den Vorfall laut Xinhua als "eine organisierte, vorsätzliche gewalttätige Terrorattacke". Das Ministerium für öffentliche Sicherheit sprach von einem "schweren Gewaltverbrechen".

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Verwaiste Bahnhofshalle: Der Vorfall ereignete sich gegen 21 Uhr Ortszeit. Yang Haifei, ein Einwohner Kunmings, schilderte Xinhua, wie er die Attacke erlebte. Er habe gerade eine Fahrkarte gekauft, als eine Gruppe von zumeist schwarz gekleideten Leuten aufgetaucht sei. Die Unbekannten hätten begonnen, die Leute im Bahnhof anzugreifen. "Ich sah einen Menschen mit einem langen Messer auf mich zukommen. Ich rannte mit anderen davon."

Foto: STRINGER/CHINA/ REUTERS
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Gesperrter Bahnhof von Kunming: Wer nicht schnell genug gewesen sei, sei schwer verletzt worden. Diese Opfer seien dann zu Boden gegangen, sagte der Augenzeuge. Er selbst sei an Brust und Rücken getroffen worden.

Foto: Lin Yiguang/ dpa
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Verzweifelte Passantin: Das Ministerium für öffentliche Sicherheit sagte, "es ist gleichgültig, welche Motive die Mörder haben sollten - das Töten unschuldiger Menschen verstößt gegen Anstand und Gesetz. Die Polizei wird gemeinsam mit der Justiz in aller Härte diese Verbrechen verfolgen."

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Die Polizei sperrte Zufahrtsstraßen zum Tatort ab. Xinhua berichtete, fünf der mutmaßlichen Täter seien erschossen worden. Die Identität der Toten werde ermittelt. Zudem seien Verdächtige festgenommen worden.

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Die Millionenstadt Kunming liegt in der südwestchinesischen Provinz Yunnan. Diese grenzt unter anderem an die autonome Region Tibet. China hält Tibet seit dem Jahr 1951 besetzt und kontrolliert die autonome Region sowie die anliegenden Provinzen, in denen ebenfalls zahlreiche Tibeter leben, mit harter Hand.

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