Audi: Der Hyrbidplan der Ingolstädter - DER SPIEGEL
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Audi Dual-Mode-Hybrid Die drei aus dem Motorraum

Drei Hybridautos hat Audi aktuell im Angebot, keins kann so richtig überzeugen. Deswegen werkelt man in Ingolstadt fieberhaft an einem neuen Konzept - mal wieder. Denn an guten Ideen mangelt es den Ingolstädtern nicht. Nur bei der Umsetzung hapert es.
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Audi A1 E-Tron Dual-Mode-Hybrid: Hinter den vier Ringen verborgen sitzt eine Ladesteckdose, mit der die Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 17,4 Kilowattstunden aufgeladen werden kann.

Foto: Audi
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Da geht was: Mit einer Systemleistung von 177 PS ist der A1 E-Tron mit Dual-Mode-Hybridantrieb gewiss nicht untermotorisiert. Bis Tempo 130 fährt das Auto immer wieder auch elektrisch, darüber übernimmt der Dreizylinder-Benziner weitgehend allein die Vortriebsleistung.

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Grüner Bereich: In diesem Schaubild sind die Energie- und Kraftflüsse dargestellt, wenn das Auto rein elektrisch bewegt wird. Die Energie fließt dann von den weitgehend unter der Rückbank platzierten Akkus in die Elektromaschine, die die Vorderräder antreibt.

Foto: Audi
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Alte Schule: Auf diesem Bild ist zu erkennen, wie der klassische Antrieb via Verbrenner funktioniert. Beispielsweise auf der Autobahn bei mehr als 130 km/h treibt allein der Dreizylinder-Benziner (in Orange dargestellt) die Vorderräder an.

Foto: Audi
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Konzeptauto: Noch ist der Wagen ein Prototyp. Die Audi-Ingenieure sagen, das neue Dual-Mode-Hybridkonzept sei geradezu ideal für die Autos der beiden kompakten Baureihen A1 und A3.

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Serieller Betrieb: Auf dieser Grafik ist der sogenannte serielle Hybridantrieb dargestellt. Diese Betriebsart wählt das Steuersystem, wenn der Stromvorrat im Akku unter einen bestimmten Grenzwert fällt. Der Benziner läuft, treibt aber nicht direkt die Räder an, sondern produziert mit Hilfe des kleineren Elektromotors, der in diesem Fall als Generator fungiert, Strom. Mit diesem Strom wird einerseits die Batterie wieder aufgeladen, andererseits die zweite Elektromaschine bewegt, die wiederum die Räder antreibt.

Foto: Audi
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Kombinierter Modus: Ab etwa 55 km/h kombiniert das Steuergerät die Antriebe so, wie es am sinnvollsten erscheint. In diesem Fall treiben sowohl der Verbrenner als auch der Elektromotor die Räder an. Das heißt, zum Vorwärtskommen werden Benzin und Strom aus dem Akku eingesetzt.

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Rekuperation: Der Bordmonitor zeigt stets, in welchem Betriebszustand sich das Hybridsystem momentan befindet. Hier beispielsweise rollt der Wagen offenbar an eine Ampel heran und wandelt überschüssige Bewegungsenergie in Strom um (mittels des einen, als Generator eingesetzten Elektromotors) und speist diesen in die Batterie.

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Sparmobil: Als Durchschnittsverbrauch für den A1 E-Tron Dual-Mode-Hybrid gibt Audi "circa 1,0 Liter pro 100 Kilometer" an und errechnet daraus einen durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 23 Gramm je Kilometer. Realistisch ist so ein Wert jedoch nur, wenn vor Antritt der Normzyklusfahrt der Akku mit regenerativ erzeugtem Strom vollgeladen wurde.

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Zukunftsmusik: Man kann diesen Audi bereits fahren, doch noch steckt unterm Blech Antriebstechnik, die laut Hersteller noch "in der Vorentwicklung" ist. Dazu gehört unter anderem auch ein 1,5-Liter-Dreizylinder-Benziner mit einer Leistung von 130 PS.

Foto: Audi
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?