Audi e-tron Auf Stromlinie
Am Gipfel: Startpunkt des Audi e-tron war der berühmte Pikes Peak in Colorado. Höhe: 4301 Meter.
Audi-Ingenieur Dr. Michael Wein (l.) erklärt unserem Autor Michael Specht die Funktionsweise des neuen Bremssystems im Audi e-tron.
Das Fahrgefühl im E-SUV von Audi gleicht dem der Konkurrenz - und entspricht mehr dem eines Sportwagens als dem eines Geländewagens.
Enttarnen wird Audi den e-tron am 17. September in Kalifornien. Die Westküste der USA dürfte mit der stärkste Markt für Elektro-SUV werden. Ein Grund auch, warum Audi den e-tron mit 4,90 Metern fast so groß wie den Q7 gemacht hat.
Mut zur Lücke. Wirklich vertrauenseinflößend sieht der linke Felsen allerdings nicht aus. Er ist ein beliebter Fotopunkt für Touristen.
Nach der Testfahrt führte die Strecke teils durch bizarre Landschaften. Das Gebiet nennt sich "Gardens of the Gods".
Der Höhenunterschied auf der Testfahrt betrug 1940 Meter, die Streckenlänge 29 Kilometer. Rekuperiert wurde Energie für mehr als 50 Kilometer in der Ebene.
Per Wippen am Lenkrad können im e-tron zwei unterschiedlich starke Rekuperationsstufen eingestellt werden.
Ein Novum im Automobilbau sind die seitlichen Kameraspiegel. Ihr Bild wird in der Türverkleidung angezeigt. Für Deutschland und die meisten europäischen Länder erhielt Audi bereits die Betriebserlaubnis. Die USA sagen noch "Nein, danke".
Der Weg zum Pikes Peak ist heute durchgehend asphaltiert. 1987 fuhr Rallye-Legende Walter Röhrl mit seinem S1 Quattro noch auf Schotter in Rekordzeit zum Gipfel.
Traumkulisse: Zwei Audi e-trons auf Testfahrt ins Tal. Das Bremsen erfolgte fast ausnahmslos über die beiden Elektromotoren.
Audis erstes Elektroauto wiegt 2,3 Tonnen. Gut ein Viertel davon macht die Batterie aus. Ihre nutzbare Kapazität beträgt 85 kWh (brutto 95 kWh). Sie lässt sich mit einer Leistung von bis zu 150 kW laden. Das schafft bislang kein anderes Elektroauto.