Audi Etron Elektrisches Aushängeschild
Audi Etron: Für erste Test- und Fotofahrten schaffte Audi die Elektro-Sportwagen-Studie Etron, die im September auf der IAA Weltpremiere feierte - jetzt nach Kalifornien. SPIEGEL ONLINE kurvte bereits mit dem feuerroten Zukunftsmobil über die Küstenstraße.
Lamellen am Bug: Der großformatige Audi-Kühler wurde beim Elektroauto mit vielen feinen, waagerechten Lamellen gefüllt. Das sieht nicht unbedingt schön aus, macht aber doch neugierig.
Vorbild R8: Der Audi Etron ist 4,26 Meter lang und lediglich 1,23 Meter hoch. Optisches Vorbild ist - rein äußerlich - der hauseigene Sportwagen R8.
Chefvisite: Arnold Schwarzenegger, Gouverneur von Kalifornien, lässt sich von Audi Marketing- und Vertriebsvorstand Peter Schwarzenbauer den Elektrosportwagen erklären.
Grüner Bereich: Immer wenn der Zeiger im grünen Bereich mit der Beschriftung "Recup" steht, fährt der Audi Etron im Schubbetrieb, und via Rekuperation wird Bewegungsenergie in elektrische Energie umgewandelt und der Batterie zugeführt.
Blaulicht: Ähnlich wie bei Toyota, wo das Logo der Hybridmodelle bläulich schimmert, hat auch Audi milchiges Blaulicht auserkoren, um den Elektrosportwagen E-tron auch bei Dunkelheit deutlich von den Autos mit herkömmlicher Antriebstechnik zu differenzieren.
Volle Fahrt: Der Etron ist ein Sportwagen durch und durch. In 4,8 Sekunden rauscht das Auto von 0 auf Tempo 100, und der Vortrieb wird erst bei 200 km/h begrenzt - weil sonst die Lithium-Ionen-Batterie zu schnell leer wäre.
Showtime im Innenraum: Das Interieur der Studie wirkt äußerst elegant und sehr futuristisch. Leider wird auf dem Weg zum Serienmodell die Einrichtung noch deutlich konventioneller werden. Schade.
Abgasfreier Spaß: Würde der Audi Etron ausschließlich mit Strom aufgeladen, der beispielsweise mit Wasser- oder Windkraft erzeugt wird, führe das Auto vollkommen CO2-neutral. Eine Vision, die wohl alle Elektroautoentwickler antreibt.
Tachoskala: Die Skala des Geschwindigkeitsmessers reicht bis 240 km/h, doch tatsächlich schiebt die Elektronik dem Vortrieb bei 200 Sachen einen Riegel vor, um den Stromverbrauch zu begrenzen.
Blickdichtes Heck: Im Heck des Audi Etron ist unter anderem eine 500 Kilogramm schwere Lithium-Ionen-Batterie untergebracht. Da hinein lässt Audi derzeit aber noch niemanden schauen.
Mildes Licht: Noch ist der Audi Etron mehr eine Marketing-Maßnahme als ein ernstzunehmendes Auto. Doch Audi will den Wagen ab Ende 2012 durchaus auf die Straße bringen. Entwicklungsvorstand Michael Dick sagt: "Im ersten Jahr bauen wir zehn, im zweiten hundert und im dritten tausend, wenn die Kunden mitziehen."
Ladestation: So sieht es aus, wenn ein Elektroauto wie der Audi Etron betankt wird. Offiziell beträgt die Reichweite des Prototypen 250 Kilometer, doch die Audi-Ingenieuer lotsen den Wagen schon sehr viel früher zum Laden an ein Notstromaggregat, das extra zu diesem Zweck eingeflogen wurde.
LED-Zange: Die Frontscheinwerfer erinnern ein wenig an die Zangen eines Krebses. Seitwärts fahren jedoch kann der Audi E-tron noch nicht.
Drei Jahre Wartezeit: Ende 2012, so heißt es momentan, soll der Audi Etron als dann erstes Elektroauto aus dem VW-Konzern auf die Straße kommen. In einer Kleinserie zwar, aber immerhin.